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Aktuelles

Boxenstopp – Das Straßenfest der Mobilität in Schöneweide

Am 01. Oktober wird die Wilhelminenhofstraße in Schöneweide mit dem „Boxenstopp – Fest der Mobilität“ zur Festmeile. Das Motto „Boxenstopp“ ist der großen Industrie-Historie des Ortes entlehnt: Am 1.10.1917 begann in der hochmodernen Automobilfabrik der „Nationalen Automobilgesellschaft“ (NAG) – einer Tochter der AEG – der Fahrzeugbau. Der nach seinem Architekten benannte Peter-Behrens-Bau dominiert das Ortsbild bis heute.

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Das markante „Monument der Industriekultur“ kündete von einem neuen Zeitalter des Verkehrs. Die NAG baute Kleinwagen, Sport- und Luxuswagen, Lastwagen und Elektromobile. Und die Gestaltung der neuen Fabrik durch den „Hausarchitekten der AEG“ Peter Behrens setzte Maßstäbe: Seine Architektur führt Industrie und Kultur in neuer Weise zusammen, sie ist Sinnbild für den Traum einer sozialen Integration der „Partner“ der modernen Industriegesellschaft.

Ein Fahrzeugkorso aus Oldtimern und Elektroautos, Mitmach-Aktionen und geöffnete Geschäfte laden zu einem Besuch ein. Um 19 Uhr beginnt das Festival „BERLIN leuchtet", an dem von 01. bis 15.10.2017 zum ersten Mal auch Schöneweide teilnimmt. Neben der Illumination des gesamten ehemaligen Industrieareals wird der Peter-Behrens-Bau mit einer 3D-Videoshow in den Fokus gerückt.


Industriekultur für Kinder und Jugendliche

2018 wird Europäisches Kulturerbejahr!
Gemeinsam mit der HTW Berlin haben wir einen Projektantrag „Das Erbe der Industriekultur. Innovative Vermittlungsformate für Kinder und Jugendliche“ eingereicht. Für 2018 und 2019 sind durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Monika Grütters, die Mittel dafür in Aussicht gestellt worden. Damit wollen wir ein Programm für Entdeckerinnen und Entdecker zur Berliner Industriekultur für Schulklassen umsetzen, einen Fotowettbewerb starten und in interdisziplinären Projekten an der HTW Berlin neue Vermittlungsformate entwickeln.

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Kinder in der Kommunikationsgalerie | © Museum für Kommunikation Berlin, Michael Ehrhart

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 soll dazu beitragen, den Blick für das kulturelle Erbe und die europäischen Dimensionen zu schärfen. Berlin war von den Anfängen der industriellen Revolution in Preußen bis nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als jede andere europäische Hauptstadt durch die Entwicklung von Technik und Industrie bestimmt. Die Herausbildung der Metropole im Zuge der zweiten industriellen Revolution sowie die Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Stadtenticklung können hier besonders deutlich sichtbar aufgezeigt werden. Ebenso wie die Zusammenhänge zwischen Industriealisierung und Diversität unserer Gesellschaft.

Das Entdeckerprogramm für Schulklassen bietet buchbare Angebote, die „Industriekultur“ in allen Facetten auf angewandte und spielerische Art vermitteln. In zwei bis drei Wochen vor den Berliner Sommerferien 2018 und 2019 werden Führungen, Workshops, Stadtrallyes etc. angeboten werden, die spannende Aspekte der Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte Berlins zum Thema haben. Darüber hinaus sollen auch ganzjährig nutzbare Angebote vermittelt werden.

Das detaillierte Programm wird Anfang 2018 veröffentlicht. Auf Wunsch senden wir Ihnen das Programm zu. Auch bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Falls Sie als Lehrkraft Lust und Interesse haben, mit Ihrer Klasse an der Entwicklung von Formaten mitzuarbeiten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns über Ihr Engagement!

Standorte, Initiativen und Akteure, die sich mit eigenen Angeboten beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Ideen einzubringen.

Sie wollen mehr wissen oder sich beteiligen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Allgemeine Informationen zum Kulturerbejahr, Beteiligungsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Projekten finden Sie hier:

Pressmitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa


AG Berliner U-Bahn e.V. gewinnt GAG-Preis

Wir gratulieren der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V. zur Verleihung des GAG-Preises. Prämiert wurde das Projekt zum Erhalt des historischen Jugenstil-Triebwagens 86 vom Typ AI T4F aus dem Jahr 1908.

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Der Wagon ist nicht nur ein anschauliches Zeugnis der Verkehrsgeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, sondern auch der älteste erhaltene U-Bahnwagen Deutschlands. In vielen Stunden wurde der Wagen von Ehrenamtlichen rekonstruiert. Ziel des Projekts ist es, den Triebwagen in den fahrfähigen Bestand aufzunehmen und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der Verein setzt sich seit 1996 für die Erforschung und Bewahrung der Geschichte der Berliner U-Bahn ein. Neben dem historischen Fahrzeugbestand betreuen die rund 85 Mitglieder auch das U-Bahn-Museum, das Teil der Route der Industriekultur Berlin ist.


Die Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V. vergibt seit 2015 den GAG-Preis für ehrenamtliche Initiativen und Vereine, die sich für technikhistorische oder industriekulturelle Objekte engagieren.


Willkommen beim Berliner Zentrum Industriekultur!

Berlin galt Anfang des 20. Jahrhunderts als Prototyp der modernen, vernetzten Stadt und stand für Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg. Das Erbe dieser Zeit sichtbar zu machen und die Zusammenhänge zwischen Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte aufzuzeigen gehört zu den Hauptaufgaben des Berliner Zentrum Industriekultur.

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 Blick auf den Berliner Osthafen und die Oberbaumbrücke | © Andreas Muhs

Unsere bisherige Projektwebsite hat uns in den vergangenen Jahren gute Dienste geleistet. Die notwendig gewordene technische Aktualisierung nutzen wir, um auch die Inhalte neu zu strukturieren und das Erscheinungsbild zu modernisieren. Die neue Seite ist „mobil“ und passt sich den unterschiedlichen Bildschirmformaten an. Probieren Sie es aus! Wenn Sie etwas vermissen sollten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Bis alles sitzt und passt wie es soll, wird noch ein wenig Wasser die Spree hinunter fließen. Wir freuen uns, wenn Sie wiederkommen!

Das bzi-Team im Juni 2017



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