Newsletter

E-Mail*
Vorname
Nachname
Geschlecht männlich weiblich
Aktuelles

Magnet für die junge Kreativszene

Mit der Wiedervereinigung erhielt Deutschland 1990 die volle Souveränität zurück. In Berlin erlosch der Vier-Mächte-Status. Sowohl im Osten, als auch im Westen hatten der Sonderstatus und die lange Teilung der Stadt über Jahrzehnte eine grundlegende Modernisierung verhindert. Dies führte auf der anderen Seite dazu, dass die Spuren und Zeugnisse der industriellen Entwicklung der „Elektropolis“ heute noch in einer weltweit einzigartigen Dichte erhalten sind.

Zu Beginn der 1990er Jahre setzte ein rapider Strukturwandel ein. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie fiel von 378.000 (in 1989) auf knapp 100.000 (in 2007). Durch Impulse aus der Kreativwirtschaft, der digitalen Ökonomie und Start-Ups lebt die Berliner Industrie seit der Jahrtausendwende langsam wieder auf. Ehemalige Industrieareale wie die Spreehöfe in Oberschöneweide oder die Malzfabrik in Schöneberg erwachen zu neuem Leben. So entwickelt sich Berlin nach und nach zu einer europäischen Metropole für die Kreativ- und Kulturwirtschaft und zu einem Zentrum der Gründerszene in Europa. Vielfach nutzen diese neuen Pioniere die historischen Bauten der „Gründergeneration“, die den Weltruhm Berlins als Elektropolis begründete.

Ab den 90er Jahren nutzten viele Clubs ehemalige Industriebauten als Veranstaltungsorte, wie beispielsweise das Umspannwerk Buchhändlerhof, heute bekannt als ewerk. © Chromapark
Bild 1 von 4


social media

Partner und Förderer