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Berlin unter Dampf

Durch die Ansiedlung zahlreicher neuer Fabriken in und um Berlin wuchs auch die Einwohnerzahl der Stadt rasant. Innerhalb weniger Jahre (bis 1850) verdoppelte sie sich auf etwa 400.000, vielerorts entstand dringend benötigter neuer Wohnraum. Die Stadt wurde nach dem Bebauungsplan von James Hobrecht von 1862 in regelmäßigen Blöcken großräumig erweitert.

Zum Zeitpunkt der Deutschen Reichsgründung 1871 unter Vormachtstellung Preußens war Berlin über das Eisenbahn- und Wasserwegenetz bereits bestens an den Rest des Reiches angeschlossen. Das Bevölkerungswachstum und die Industrialisierung entwickelten sich Hand in Hand weiter. Die Stadt brauchte dringend neue Infrastrukturbauten für Ver- und Entsorgung sowie zum Transport von Personen und Waren. Viele der damals entstandenen Bauten werden auch noch heute ihrer ursprünglichen Betimmung gemäß genutzt.

1847 gründete Werner von Siemens seinen ersten Betrieb, der den Grundstein für den später weltweit tätigen Siemenskonzern darstellt. Die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens und Halske war neben der (später entstandenen) AEG einer der Pionierbetriebe im Bereich der Elektroindustrie. Ab den 1880er Jahren nahm die Elektrifizierung allmählich zu. Damit begann eine neue Periode für die Stadt, die wenige Jahre später als Elektropolis weltweit bekannt wurde.

Der Potsdamer Bahnhof war einer der größten Bahnhöfe von Berlin, hier eine Darstellung von 1843. © von C Schulin, via Wikimedia Commons
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