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Aktuelles

Boxenstopp – Das Straßenfest der Mobilität in Schöneweide

Am 01. Oktober wird die Wilhelminenhofstraße in Schöneweide mit dem „Boxenstopp – Fest der Mobilität“ zur Festmeile. Das Motto „Boxenstopp“ ist der großen Industrie-Historie des Ortes entlehnt: Am 1.10.1917 begann in der hochmodernen Automobilfabrik der „Nationalen Automobilgesellschaft“ (NAG) – einer Tochter der AEG – der Fahrzeugbau. Der nach seinem Architekten benannte Peter-Behrens-Bau dominiert das Ortsbild bis heute.

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Das markante „Monument der Industriekultur“ kündete von einem neuen Zeitalter des Verkehrs. Die NAG baute Kleinwagen, Sport- und Luxuswagen, Lastwagen und Elektromobile. Und die Gestaltung der neuen Fabrik durch den „Hausarchitekten der AEG“ Peter Behrens setzte Maßstäbe: Seine Architektur führt Industrie und Kultur in neuer Weise zusammen, sie ist Sinnbild für den Traum einer sozialen Integration der „Partner“ der modernen Industriegesellschaft.

Ein Fahrzeugkorso aus Oldtimern und Elektroautos, Mitmach-Aktionen und geöffnete Geschäfte laden zu einem Besuch ein. Um 19 Uhr beginnt das Festival „BERLIN leuchtet", an dem von 01. bis 15.10.2017 zum ersten Mal auch Schöneweide teilnimmt. Neben der Illumination des gesamten ehemaligen Industrieareals wird der Peter-Behrens-Bau mit einer 3D-Videoshow in den Fokus gerückt.


Kooperationsvereinbarung mit Brandenburg unterzeichnet

Wir gratulieren zur Gründung des Touristischen Netzwerks Industriekultur in Brandenburg!
Gute Nachbarschaften soll man pflegen – um dies von Beginn an zu tun wurde auf der Gründungsversammlung gleich eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Berliner Zentrum Industriekultur und dem Netzwerk Industriekultur Brandenburg unterzeichnet.
Potsdam, 17. Juli 2017

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Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Touristischen Netzwerk Industriekultur Brandenburg dem Berliner Zentrum Industriekultur (bzi). 
Links: Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland, bei dem die Koordinierung des Netzwerks angesiedelt ist. Rechts: Prof. Dr. Dorothee Haffner, Leiterin des bzi.
17. Juli 2017 | © Detlef Attila Hecht

Gemeinsam wollen wir dem Thema Industriekultur länderübergreifend Aufmerksamkeit verschaffen. Die Entwicklung Berlins zur Industriemetropole wäre ohne Brandenburger Ressourcen undenkbar gewesen und auch heute sind die Verflechtungen eng.

Wir freuen uns, dass wir die Gründung des Netzwerkes schon in der Vorbereitungsphase begleiten durften. Wir werden die Route der Industriekultur Berlin und das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg digital vernetzen und auch ganz „analog“ zusammen arbeiten. Angedacht sind z.B. die Entwicklung von Angeboten für Individualreisende als „Entdeckertouren“ und gemeinsame Workshops für Initiativen und Akteure, die sich der Vermittlung an Standorten des industriekulturellen Erbes verschrieben haben.

Die Gründungsmitglieder
Die Gründungsmitglieder des Touristischen Netzwerks Industriekultur Brandenburg, Potsdam 17. Juli 2017 | © Detlef Hecht
Auf gute Zusammenarbeit!
Kathrin Winkler (Touristisches Netzwerk Industriekultur Brandenburg) und Dorothee Haffner (Leiterin des bzi) nach der Unterschrift | © Detlef Attila Hecht
Pressemitteilung zur Netzwerksgründung

Zentrum und Peripherie – Regionen der Industriekultur im Dialog

IV. Forum für Industriekultur und Gesellschaft

22. und 23. September 2016 im Deutschen Technikmuseum Berlin

Seit einigen Jahrzehnten hat in Deutschland die Industriekultur Konjunktur – allerdings mit großen Unterschieden in den zeitlichen Entwicklungen, den Motiven, den Akteuren und den Zielen in den jeweiligen Regionen. Hat schon die industrielle Entwicklung in Deutschland regional sehr unterschiedliche Wege genommen, so gilt dies auch wieder für die Thematisierung und die öffentliche Rolle von Industriekultur in den Regionen.

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In unserem IV. Forum für Industriekultur und Gesellschaft wollen wir mit den Regionen in einen öffentlichen Dialog treten. Vor dem Hintergrund des Verhältnisses zwischen Zentrum und Peripherie stellen wir u. a. die Frage nach dem Selbst- und dem Fremdbild der jeweiligen Region, sowie den spezifischen Strategien zur Inwertsetzung von Industriekultur. Neben den Unterschieden sollen aber auch gemeinsame Anknüpfungspunkte identifiziert werden, sei es auf Grundlage historischer Verbindungen oder aktueller Herausforderungen, um darüber hinaus eine Zusammenarbeit der Regionen anzuregen.

Am 22. September finden Vorträge und Diskussionsrunden im Deutschen Technikmuseum Berlin statt.
Am 23. September bieten wir eine exklusive Führung in die Siemensstadt und nach Spandau an.



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