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Deutsches Technikmuseum

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Dieselloks und Dampfmaschinen, Segelschiffe und Windmühlen, das erste Unterseekabel und der erste Computer der Welt – ein Besuch im Deutschen Technikmuseum ist eine erlebnisreiche Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der Technik. Auf 26.500 m² werden hier die Bezüge der Technik zur Alltagskultur greifbar. Tägliche Vorführungen und Besucheraktivitäten locken Gäste aus aller Welt.
Der große Museumspark mit Wind- und Wassermühlen, Schmiede und Brauerei ist eine Naturoase in der Großstadt. Überwachsene Gleisanlagen und Bahnsteigkanten, zwei Ringlokschuppen und die Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs zeugen von der bewegten Vergangenheit des Museumsgeländes. Zusammen mit dem benachbarten Potsdamer Bahnhof gehörte das Areal einst zu einem der größten und betriebsamsten Eisenbahnknoten Berlins. Die zeitgenössische Architektur des Neubaus fügt sich mit dem gewachsenen historischen Gelände zu einer spannungsvollen Einheit.

Kontakt

Trebbiner Straße 9 | 10963 Berlin
030/9 02 54-0

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 9.00-17.30 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00-18.00 Uhr
Montag geschlossen

Führung

Sa., So. und mit Anmeldung | täglich Vorführungen

Eintritt

8€ |ermäßigt 4€
Kinder bis 6 Jahre frei

Angebote für Kinder

Führungen, Workshops, Ferienprogramme, Geburtstagsfeiern, Programme für Kita-Gruppen und Schulklassen, u. a.

ÖPNV

U-Bahn: U1, U7 (Haltestelle Möckernbrücke), U1, U2 (Haltestelle Gleisdreieck)
S-Bahn: S1, S2, S25 (Haltestelle Anhalter Bahnhof)


Energie-Museum Berlin

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Wie kommt der Strom eigentlich in die Steckdose? Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Stromerzeugung und -verteilung erhält der Besucher im Energie-Museum Berlin. Das Museum selbst ist ein Zeugnis der facettenreichen Geschichte der öffentlichen Elektrizitätsversorgung der Stadt. Anfang des 20. Jahrhunderts begann die damals eigenständige Gemeinde Steglitz mit dem Bau von kommunalen Versorgungseinrichtungen. Das gemeindeeigene Kraftwerk lieferte ab 1911 u.a. Strom für die Straßenbahn und eine Eisfabrik. Nach der Eingemeindung zu Groß-Berlin 1920 wurde das Kraftwerk von der Berliner Städtischen Elektrizitätswerke Aktien-Gesellschaft (BEWAG), übernommen. Die Teilung der Stadt nach 1945 machte ab 1952 aus West-Berlin eine „Strominsel“. Der Standort Steglitz wurde zu einem technologischen Labor. Hier entstand die weltweit größte Batteriespeicheranlage. Nach dem Anschluss des West-Berliner Netzes ans westeuropäische Verbundnetz 1994 erhielt deren Gebäude ab 2001 eine neue Funktion als Energie-Museum. Mit profunder Fachkenntnis präsentieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter spannende Geschichten zu über 5000 Objekten.

Kontakt

Teltowkanalstraße 9 | 12447 Berlin

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung und an Aktionstagen zugänglich

Führung

nach Vereinbarung | Anmeldung per E-Mail

Öffentliche Expressführung zu Highlights des Museum jeweils am letzten Sonnabend des Monats von 11:00 bis 12:00 Uhr | nächster Termin: 28. Oktober 2017

Eintritt

frei, Spende erbeten

Angebote für Kinder

Führungen für Schulklassen

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Bus: 186, 283 (Haltestelle Teltowkanalstraße)


Gasometer Fichtestraße (Fichtebunker)

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In der Fichtestraße behauptet ein Koloss seinen Platz. Äußerlich scheint der einzige erhaltene Steingasometer Berlins fast unverändert. Die Führung durch das Innere wird jedoch zu einer Reise durch 130 Jahre Stadtgeschichte.
Als Speicheranlage für das sogenannte Leuchtgas der Straßenlaternen wurde der Gasometer 1883/84 erbaut und war bis in die 1920er Jahre in Betrieb. Ende 1940 wurde er zu einem Großbunker ausgebaut. Mütter, die in kriegswichtiger Produktion beschäftigt waren, sollten mit ihren Kindern hier Zuflucht finden. Nach dem Krieg bot der Bunker bis in die 1950er Jahre durchziehenden Flüchtlingen einen Schlafplatz, diente als Altenheim und Obdachlosenasyl. Anschließend wurde der Gasometer als Lager des West-Berliner Senates für einen Notvorrat an Konserven und Hygieneartikeln genutzt. Seit 2008 führt der Berliner Unterwelten e.V. durch den „Geschichtsspeicher“.

Kontakt

Fichtestraße 6 | 10967 Berlin
030/49 91 05-18

Öffnungszeiten

nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Führung

Sa. u. So.: 12:00 und 14:00, Do. 16:00 | an Feiertagen ggf. abweichend

Eintritt

11€ | ermäßigt 9€ (im VVK zzgl. Gebühr)
Die öffentlichen Führungen sind nicht für Kinder unter 7 Jahren geeignet.

Angebote für Kinder

Kinderführungen auf Anfrage buchbar

Barrierefreiheit

nicht barrierefrei zugänglich

ÖPNV

U-Bahn: U7 (Haltestelle Südstern)
Bus: M41 (Haltestelle Körtestraße)

Weitere Informationen

Tickets im Vorverkauf, vor Ort ggf. nur Restkarten


Industriesalon Schöneweide

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Auf der „schönen Weyde“ an der Spree errichtete die AEG ab 1895 mit dem ersten Drehstromkraftwerk Europas und einem hochmodernen Kabelwerk einen bedeutenden Standort der Berliner Elektropolis. Unter der Leitung von Emil Rathenau entwickelte sich eine komplexe Fabrikanlage mit großer Fertigungsbreite. Daneben siedelten sich weitere Firmen für Funk- und Fernmeldetechnik, Maschinen- und Automobilbau an.
Mit den naheliegenden Wohnquartieren entstand eine Industriestadt mit Modellcharakter. Zu DDR-Zeiten arbeiteten in den Großbetrieben rund 25.000 Menschen. Nach der Schließung der meisten Firmen und dem Verlust tausender Arbeitsplätze nach der Wiedervereinigung 1990 ist der Stadtteil dabei, sich neu zu finden. Die verbliebenen „Industriekathedralen“ stehen heute unter Denkmalschutz, Teile des Kabelwerks wurden zum Campus Wilhelminenhof der HTW Berlin. Seit 2009 erforscht und vermittelt der Industriesalon Schöneweide die lokale Industriekultur.

Kontakt

Reinbeckstraße 9 | 12459 Berlin
030/53 00 70 42

Öffnungszeiten

Mittwoch, Freitag bis Sonntag: 14.00 - 18.00 Uhr

Führung

Fr. 14:00 und So. 12:00 | Bitte Website beachten!

Eintritt

frei | Spende erbeten | Führungen kostenpflichtig

Angebote für Kinder

Führungen, Hochspannungs-Rallye

Barrierefreiheit

ja | Führungen nach Anmeldung

ÖPNV

Tram 27, 60, 67 (Haltestelle Firlstraße) M17, 21, 27, 37 (Haltestelle Wilhelminenhofstr. / Edisonstr.)

Weitere Informationen

auf Anfrage auch Fahrradtouren und Stadtrallye


Museum Kesselhaus Herzberge

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Zwischen Gewerbebauten und Hauptverkehrsstraße ist der Landschaftspark Herzberge eine Oase in der Großstadt. Mitten darin stehen die roten Backsteinbauten des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge. Das Kesselhaus, in dem und 100 Jahre lang die notwendige Wärme – und anfangs auch der Strom – produziert wurde, lädt als technisches Denkmal, Museum und Veranstaltungsort zum Besuch ein. Der rasante Bevölkerungsanstieg sowie neue medizinische Erkenntnisse hatten Ende des 19. Jahrhunderts zu einem regelrechten Krankenhaus-Boom in Berlin und den Umlandgemeinden geführt. 1893 wurde das Krankenhaus als „Irren-Anstalt Herzberge“ der Stadt Berlin zu Lichtenberg eröffnet.
Das Museum gibt Einblick in die Krankenhausgeschichte und stellt den Architekten Herrmann Blankenstein vor. Highlight der Technikausstellung sind die erhaltenen Heizkessel aus drei Generationen (1892, 1938, 1960), mit denen für den nötigen Dampf gesorgt wurde.

Kontakt

Herzbergstraße 79 | 10365 Berlin
030/54 72 24 24

Öffnungszeiten

Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen

Führung

mit Anmeldung

Eintritt

2€ | Ermäßigungen

Barrierefreiheit

eingeschränkt

ÖPNV

Tram: M8, 37 (Haltestelle Evangelisches
Krankenhaus KEH), 21 (Haltestelle Herzbergstraße/Siegfriedstraße)
Bus: 256 (Haltestelle Herzbergstraße/Siegfriedstraße)



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