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News

Boxhagen beginnt

Ausstellung vom 16. August bis 28. September 2017

Wo sich heute die größte Wohnungsneubaubaustelle Berlins erstreckt, ließ Friedrich der Große Ende des 18. Jahrhunderts böhmische Gärtner auf einer Sandscholle ansiedeln. 1895 eröffnete hier der jüdische Jungunternehmer Siegfried Hirschmann seine erste Fabrik: Die Deutschen Kabelwerke fertigten innovative Kabel-, Elektro- und Gummiprodukte und gehörten zu den ersten Berliner Automobilschmieden.

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Mit dem motorisierten Dreirad „Cyklonette“ wurde das erste Volksauto Deutschlands ersonnen und mit „Deka“ entstand einer der ersten Reifenhersteller Deutschlands, der noch bis zum Ende der DDR unter dem Namen „Pneumant“ produzierte. Nach der Machtergreifung Hitlers drängten die Nazis die Familie Hirschmann aus der Firma. Es folgten Haft, späte Flucht und Tod. Familie und Firma geraten nach der Nachkriegszeit in Vergessenheit.

Sven Heinemann, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, hat den Enkel des Firmengründers in Guatemala aufgespürt und so über 100 Jahre alte, bisher unveröffentlichte Dokumente zu Alt-Boxhagen gefunden. In Kooperation mit der Bauwert AG, die das Gelände heute entwickelt, entstand eine Ausstellung und ein 125-seitiges Buch über die bewegende jüdische Firmen- und Familiengeschichte.

Lesung und Gespräch mit dem Autor Sven Heinemann, MdA:
Sonnabend, 16. September 2017 | 18:30 Uhr

Ort: Industriesalon Schöneweide
Rheinbeckstraße 9 | 12459 Berlin

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag 14-18 Uhr
Eintritt frei, Spende erbeten

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Industriesalon Schöneweide statt.



Boxenstopp – das Straßenfest der Mobilität

01. Oktober 2017

Vor 100 Jahren wurde in der von Peter Behrens entworfenen Fabrik für die Nationale Automobil-Gesellschaft (NAG) in Oberschöneweide die Produktion aufgenommen. Anlass genug, sich mit diesem Monument der Industriearchitektur, der wechselvollen Nutzungsgeschichte und der Design-Philosophie seines Architekten auseinanderzusetzen.

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Unter dem Titel „Boxenstopp – das Straßenfest der Mobilität" verwandelt sich die Wilhelminenhofstraße am 01. Oktober zur Festmeile. Ein Fahrzeugkorso aus Oldtimern und Elektroautos, Mitmach-Aktionen und geöffnete Geschäfte laden ab 12 Uhr zu einem Besuch ein.

Um 19 Uhr beginnt das Festival „BERLIN leuchtet", an dem vom 01. bis 15.10.2017 zum ersten Mal auch Schöneweide teilnimmt. Neben der Illumination des gesamten ehemaligen Industrieareals wird der Peter-Behrens-Bau mit einer 3D-Videoshow in den Fokus gerückt.

Einen besonderen Blick auf das illuminierte Areal erhält man bei der Anreise per Schiff mit der Reederei Rieder.


Denkmal - Erbe - Heritage

05.-07. Oktber 2017

Das Graduiertenkolleg „Identität und Erbe“ veranstaltet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Theorie und Lehre der Denkmalpflege e.V.(AKTLD) seine erste Jahrestagung. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt dabei auf dem Thema Industriekultur.

Der erste Teil der Veranstaltung am 5. und 6. Oktober steht unter dem Titel »DENKMAL – ERBE – HERITAGE. Begriffshorizonte am Beispiel der Industriekultur« und wird vom AKTLD organisiert.

Für das Programm zum Thema »Industrie.Erbe.Landschaft–Identitätskonstruktionen in „post“-industriellen Gesellschaften« am 6. und 7. Oktober ist das Graduiertenkolleg verantwortlich.

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Veranstaltungsort:
Technische Universität Berlin
Hauptgebäude | Hörsaal H1012
Straße des 17. Juni 135 | 10623 Berlin


Das bzi beteiligt sich mit einer Führung am Programm der Tagung.


Die Wiederentdeckung der Industriekultur in Berlin

24. Oktober 2017
Vortrag: Prof. Joseph Hoppe (Deutsches Technikmuseum)

Interpretationen und Strategien der Industriekultur unterliegen historischen und regionalen Bedingungen. Nach einem Rückblick auf die Genese des Begriffs Industriekultur wird der Vortrag die stark schwankenden Konjunkturen des Themas in der Berliner Diskussion rekonstruieren und den jeweiligen zeithistorischen Handlungshorizont beleuchten.

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Prof. Joseph Hoppe eröffnet mit diesem Vortrag die Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

24. Oktober 2017 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Kernkraftwerke. Denkmalwerte und Erhaltungschancen

20.-21. Oktober 2017

1997 wurde in Garching der erste deutsche Forschungsreaktor unter Denkmalgeschutz gestellt. Der Umgang mit den Kernkraftwerken, die bis 2022 in Deutschland stillgelegt werden sollen, ist jedoch noch unklar. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Diskussion über einen bewussten Umgang mit dem baulichen Erbe der nuklearen Energiegewinnung.

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Die Tagung findet am 20. und 21. Oktober 2017 im Deutschen Technikmuseum Berlin statt.
Sie wird von der Technischen Universität in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationalkommittee des Internationalen Rats für Denkmalpflege (ICOMOS) organisiert.


Fünftes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft – Save the date!

03. November 2017

Das Fünfte Berliner Forum für Industriekultur wird 2017 unter dem Titel „Jenseits der Grenzen - Regionen der Industriekultur im Dialog II“ am Campus Wilhelminenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft stattfinden.

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Das Programm wird in Kürze an dieser Stelle bekannt gegeben.


Barcelonas DNA: Plan Cerdà, Poblenou und 22@

21. November 2017
Vortrag: Antoni Vilanova (Vilanova+Moya Arquitectes)

Cerdàs Planung für Barcelona entstand fast zeitgleich wie der Hobrecht Plan für Berlin. Inwieweit sind beide Planungen eine moderne Antwort auf die prägende Industrialisierung der Zeit? Oder entstanden die stadtplanerischen Antworten eher zufällig zur gleichen Zeit? Das ehemalige Industrieviertel Poblenou wird genauer betrachtet und analysiert: Wie sieht dort der Umgang mit der Industriekultur heute aus? Und was können wir in Berlin davon lernen?

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

21. November 2017 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Netzwerk und Knoten. Die Elektropolis Berlin im globalen Kontext

16. Januar 2018
Vortrag: Dr. Thorsten Dame (TU Berlin)

Die zweite industrielle Revolution wird bestimmt durch neue Leitsektoren und neue Organisationsformen. Die forschungsintensive Elektrotechnik entwickelt sich im globalen Austausch und zielt auf einen globalen Markt. Im neuen Netzwerk bilden sich Großunternehmen und Großstädte als Zentren und Knotenpunkte aus, die im Wettbewerb und Austausch stehen.

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Welche Bedeutung hat in diesem industriellen und wirtschaftlichen Gewebe das als ‚Elektropolis’ bekannt gewordene Berlin? Welche Beziehungen bestehen zu anderen Großstädten? Wie steht es um das gemeinsame Erbe dieser Zeit?

Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

16. Januar 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Die Luftfahrt: Adlershof und Tempelhof im europäischen Vergleich

20. Februar 2018
Vortrag: Prof. Dr. Jörg Haspel (Landeskonservator Berlin)

Die Geschichte der modernen Luftfahrt hat in Berlin ein international herausragendes Erbe hinterlassen. Diesen historischen Stätten und Denkmalen ist gemein, dass sie ihre ursprüngliche Funktion für den Luftverkehr eingebüßt haben oder in naher Zukunft verlieren sollen. Der Fliegeberg im denkmalgeschützten Lilienthalpark gehört dazu, ebenso die frühen Flugzeughallen in Karlshorst oder die Flugplätze Gatow, Staaken und Johannisthal einschließlich Versuchsanlagen und Hangars sowie die komplexen Flughäfen Tempelhof und Tegel.

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Neben der Frage nach der – auch militär- und repressionsgeschichtlichen Bedeutung und Nachnutzung dieser Verkehrs- und Technikdenkmale will der Vortrag auch grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten des „Aerospace Heritage“ aufzeigen.

Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

20. Februar 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Strukturen des Ruhrgebiets: Erinnerungskultur, Kunst und Welterbe

20. März 2018
Vortrag: Dr. Marita Pfeiffer (Stiftung Industriedenkmalpflege)

Das Ruhrgebiet hat den Begriff der Industriekultur geprägt wie kaum ein anderer Ort. Heute beziehen sich Erinnerungskultur und Gegenwartskunst in den Städten der Region auf ihre industriekulturelle Vergangenheit, indem sie diese Orte und Bauten interpretieren. Industriestrukturen prägen die Region städtebaulich und eine Antrag des Welterbes Zeche Zollverein wird vorangetrieben. Wo liegt die Zukunft dieser Strukturen und Städte der Industriekultur?

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

20. März 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Strom für die Welt: Wie die Elektropolis Berlin den Weltmarkt eroberte. Das Beispiel der chilenischen Steckdose

17. April 2018
Vortrag: Marion Steiner (Regionalverband Ruhr)

Einen entscheidenden Beitrag zur hegemonialen Weltmacht Deutschlands im ausgehenden 19. Jahrhundert leisteten die Deutsche Bank und die ebenfalls in Berlin ansässigen Elektrokonzerne AEG und Siemens. Binnen weniger Jahrzehnte wurden Deutschland zur Exportnation und die „Elektropolis Berlin“ zur Weltstadt. Erläutert werden das globale Geflecht wirtschaftlich-elitärer Beziehungen und die „deutschen“ Methoden, die das Konstrukt des „Made in Germany“ bis heute befeuern. Beispiel sind die Geschäfte der AEG und der Deutschen Bank in der Hauptstadtregion Chiles, bestehend aus der Welthafenstadt Valparaíso und der Hauptstadt Santiago.

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

17. April 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Städtische Transportinfrastrukturen: Die Ringbahn in Berlin

15. Mai 2018
Vortrag: Prof. Dr. Harald A. Mieg (Humboldt Universität zu Berlin/ETH Zürich)

In urbanen Räumen sind Verkehrsentwicklung und Stadtentwicklung eng gekoppelt. Die Ringbahn, 1877 fertiggestellt, hat Berlin als metropolitanen Raum vor-definiert. Die Einrichtung von Ringbahnen in London und Berlin waren innovative Planungsmaßnahmen, deren Umsetzung nur in einem bestimmten Zeitfenster der Stadtentwicklung möglich wurde. Eine nachträgliche Übertragung auf andere, gewachsene Metropolregionen, z.B. Tokyo, ist kaum möglich.

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

15. Mai 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Festungsarchitektur und Pulverdampf: Stadtbaugeschichte und Industrie in Spandau

19.06.18
Vortrag: Dr. Heike Oevermann (Humboldt-Universität zu Berlin)

Berlin erfindet sich als Metropole neu und viele der industriekulturellen Orte spielen hier eine wichtige Rolle. Auch Spandau ist als früher Industriestandort der Stadt mit Zitadelle und Pulverfabriken ein interessanter historischer Standort. Wie prägte die Verteidigungsarchitektur und frühe Rüstungsindustrie Spandau und wie kann die historische Beziehung zu Berlin stadtbaugeschichtlich verstanden werden? Etwas abseits vom Zentrum der Stadt wird heute hier eine Wiederbelebung industriekultureller Orte versucht, die die Relevanz von Spandau neu definierte könnte.

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

19. Juni 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Generalpläne. Internationale städtebauliche Wettbewerbe und die Neuerschaffung der Stadt

18. September 2018
Vortrag: Cosima Götz (Universität Tübingen)

Groß angelegte städtebauliche Wettbewerbe hatten von 1890 bis etwa 1930 in vielen Regionen der Welt Hochkonjunktur. Sie zielten auf nichts Geringeres als eine Gesamtplanung der Stadt. Bis heute prägen sie die Metropolen - auch Berlin, wo der städtische Großraum 1920 als Folge eines Wettbewerbs entstand.Wie nahmen damals Experten, Verwaltungen und Öffentlichkeiten an verschiedenen Orten der Welt die Gegenwart war und wie stellten sie sich die Zukunft ihrer Stadt vor? Welche Rolle spielten dabei internationale Vergleichs- und Transferprozesse? Welche Potenziale bieten diese Projekte für heutige Stadtentwicklungsplanungen?

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

18. September 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Industriekultur in a global context

16. Oktober 2018
Vortrag: Sir Neil Cossons (Life President of TICCIH)

Industriekultur seems to be German concept. However, processes of industrialisation and urbanisation are well known all over the world. The relevance of Industriekultur in the international context will be introduced and will provide inputs for the future of Industriekultur in Berlin.

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

16. Oktober 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Utopie und Industrie: Leichtbauarchitektur in Berlin und Dessau

20. November 2018
Vortrag: Prof. Dr. Walter Scheiffele (Kunsthochschule Weissensee)

Ausgehend von utopischen Anfängen bei Paul Scheerbart und Bruno Taut in Berlin wird durch Hugo Junckers und seinem Flugzeugbau in Dessau die Leichtbauweise auch für die Architektur weiterentwickelt. Das leichte Haus als eine Innovation, die aus der Verbindung von Utopie, Industrie und Architektur entsteht. Der Vortag führt ein in Prozesse und Akteure der Geschichte, die auch heute für die kreativen und innovativen Kräfte in Städten von Interesse sind.

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Dieser Vortrag ist Teil der Reihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“. Die Vortragsreihe diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

20. November 2018 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.


Diskussion und Resümee: Potentiale der Industriekultur in Berlin

15. Januar 2019

Die touristischen Potentiale der Industriekultur in Berlins werden seit einigen Jahren durch das bzi hervorgehoben. Potentiale, Chancen und Herausforderungen sind gerade auch im Hinblick auf neue Tourismuskonzepte der Stadt zu diskutieren. Die abschließende Veranstaltung fragt, welche Rolle die Industriekultur für die Zukunft der Stadt spielen kann.

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Diese Diskussionsrunde stellt den Abschluss der Vortragsreihe „Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur. Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin. 1920-2020“ dar. Diskutiert wurden in elf Vorträgen die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellten Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchten den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema – dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

15. Januar 2019 | 18:00 Uhr

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin

Die Vortragsreihe wird unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin.



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