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Zentrum Industriekultur

TICCIH - The International Committee for the Conservation of Industrial Heritage

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TICCIH ist die Weltorganisation für den Erhalt und die Vermittlung industriellen Erbes und berät die UNESCO bei der Bewertung industriekultureller Welterbe-Anträge. Alle drei Jahre veranstaltet TICCIH einen großen internationalen Kongress; daneben finden regionale Kongresse statt - häufig in Kooperation mit weiteren wissenschaftlichen Organisationen, die sich für den Erhalt des industriellen Erbes einsetzen.

Der XV. TICCIH-Kongress fand im November 2012 zum Thema "Post-colonialism and Re-interpretation of Industrial Heritage" in Taiwan statt. BZI-Koordinatorin Marion Steiner präsentierte dort die Berliner Industriekultur mit dem Vortrag: "Tracing the Invisible - Electropolis Berlin". Der Beitrag wurde Anfang 2013 im offiziellen Tagungsband veröffentlicht. Der nächste TICCIH-Weltkongress findet 2015 in Nordfrankreich statt.

In Deutschland haben sich die TICCIH-Mitglieder informell zusammengeschlossen. Ansprechpartner ist Norbert Tempel vom LWL-Industriemuseum in Dortmund. Die deutsche TICCIH-Sektion pflegt intensive Kontakte mit der Georg-Agricola-Gesellschaft und mit den Redaktionsmitgliedern der Zeitschrift "industrie-kultur".

Das BZI nimmt regelmäßig an TICCIH-Treffen und -Veranstaltungen teil und unterstützt bei der Vorbereitung, um sich fachlich auszutauschen und die Berliner Industriekultur national und international besser zu vernetzen.
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