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Zentrum Industriekultur

ufaFabrik Berlin

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Blick über die Dächer der leergezogenen Produktionsstätte der UFA im Jahr ihrer Besetzung 1979. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Die neuen Nutzer des Geländes mit ihrem Circuswagen im Jahr der Besetzung 1979. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Die wilden Kreativen der ufaFabrik, 1980. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Prototyp des Blockheizkraftwerks der ufaFabrik, 1981 - Marke Eigenbau: Ein ausgedienter LKW wurde zur Strom- und Wärmeerzeugung umfunktioniert. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Haupteingang der ufaFabrik heute. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Spielplatz auf dem Gelände der heutigen ufaFabrik - im Hintergrund das Ullsteinhaus, das der Ullstein-Verlag als Druckhaus in den 1920er Jahren, ungefähr zeitgleich mit den UFA-Kopierwerkstätten erbaute. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Besuchergruppen - nach Voranmeldung macht die ufaFabrik eigene Führungen über ihr Gelände. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Mit den Solaranlagen auf den Gründächern produziert die ufaFabrik ihren eigenen Strom. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
1994 wurde der ´Mao-Diesel´ durch ein computergesteuertes, erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk ersetzt. Mehr Infos auf http://www.ufafabrik.de/de/nav.php?pid=n23. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Die neue Open-Air Sommerbühne. Foto: ufaFabrik Internationales Kultur Centrum e.V.
Nächtliches Ambiente in der ufaFabrik. Foto: ufaFabrik Berlin e.V.
Jahrzehntelang wurden auf dem Gelände der in den 1920er Jahren errichteten UFA-Film Kopierwerke Träume auf Zelluloid gebannt. Kurz vor dem geplanten Abriss der Produktionsstätte begann 1979 "das zweite Leben der ufa". Eine Gruppe kreativer junger Leute besetzte die Gebäude - und aus dem Traum eines Sommers wurde sehr bald eine Lebensaufgabe.

Heute genießt die ufaFabrik Berlin internationale Anerkennung als ein beispielhaftes Modell für kulturelle, soziale und ökologische Lebensformen in der Großstadt. Schon Anfang der 1980er Jahre entstand hier eines der ersten Blockheizkraftwerke Berlins. Die Solaranlagen auf den Gründächern sichern der ufaFabrik ihre energetische Unabhängigkeit; überschüssiger Strom wird in das städtische Netz eingespeist.

Führungen nach Voranmeldung und eine kleine Ausstellung informieren über die technischen Anlagen und Hintergründe des nachhaltigen Projekts. Jetzt hat die ufaFabrik auch mit der Aufarbeitung der früheren Geschichte ihres Geländes begonnen. Das nähere Umfeld - Ullsteinhaus, Tempelhofer Hafen etc. - wird dabei bewusst mit einbezogen; die Licht- und Schattenseiten der Film- und Pressegeschichte Berlins als Medienhauptstadt werden aus heutiger Sicht betrachtet.

Adresse

Viktoriastr. 10-18
12105 Berlin-Tempelhof

Ansprechpartnerin

Sigrid Niemer
Vorstand und Leitung Kommunikation

Internationales Kultur Centrum ufaFabrik e.V.
Tel.: (030) 755 03 116
Fax: (030) 755 03 117
E-Mail: sigrid.niemer[at]ufafabrik[dot]de
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