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Zentrum Industriekultur

06.03.2014, 18:00   Vortragsabend: "Industriekultur in Ost und West"

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Eine Kooperation von:
Berliner Zentrum für Industriekultur
Industriesalon Schöneweide e.V.

Veranstaltungsort: Industriesalon Schöneweide, Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin

Vortrag: Prof. Dr. Helmuth Albrecht, Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg

Moderation: Prof. Joseph Hoppe, Stellvertretender Direktor, Deutsches Technikmuseum. Begrüßung: Susanne Reumschüssel, Industriesalon Schöneweide e.V., und Marion Steiner, Berliner Zentrum für Industriekultur

Eberhard Wächtler und die Plege technischer Denkmale in der DDR

Industriedenkmalpflege hatte eine wichtige ideologische Funktion in der DDR: Früher als die BRD beschäftigte sich der junge Arbeiter- und Bauernstaat mit den Bauten und Anlagen der Industrie und der Technik als Ausdruck der Produktions- und Lebensverhältnisse der Arbeiterklasse. Diese Auffassung inspirierte auch die Entwicklung der Industriekultur im Westen als ursprünglich linke Bewegung. Doch bald wurde ein großer Unterschied deutlich: Was sich in dem einen Teil immer mehr zur Staatsaufgabe verhärtete, blieb in dem anderen vor allem eine Bewegung von unten...
Helmuth Albrecht veranschaulichte seinen Vortrag mit Zitaten aus der Autobiographie Wächtlers. Foto: Nico Kupfer
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In seinem Vortrag beleuchtete Helmuth Albrecht ausgehend von der Autobiographie seines Vorgängers die Entwicklung der Pflege, Erhaltung und Erforschung technischer Denkmale in der DDR. Im Anschluss diskutierten wir über die gesellschaftlichen Ursprünge der Industriekultur als wissenschaftliche Disziplin in Ost und West - und über ihre Möglichkeiten, gesellschaftliche Zukunft mit zu gestalten.

Praktische Info

Veranstaltungsort: Industriesalon Schöneweide, Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin.
Eintritt frei. Um eine kleine Spende zur Unterstützung des Industriesalons wird gebeten.
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