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Was ist das Forum?

Das Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft dient als Plattform und Treffpunkt für Akteure. Dort werden im Expertennetzwerk vorhandene Aspekte, laufende Projekte und neue inhaltliche Ansätze diskutiert.
Seit dem Ersten Forum 2012 hat sich der zunächst auf den Berliner Kontext bezogene Fokus deutlich erweitert.
Ein wichtiges Charakteristikum des Forums ist die Netzwerkarbeit. Diskussionen, Get-togethers und Exkursionen bieten viele Gelegenheiten für den intensiven Austausch.

Aktuelle Informationen sowie die Einladung zum Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft erhalten Sie über einen Mail-Verteiler:


Flughafen Tempelhof: Europäisches Kulturerbe – Wert und Inwertsetzung

Siebtes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft

Quo vadis Tempelhof – Ikone der Berliner Industriekultur, markantes Zeugnis der Stadtgeschichte und Ort vielfältiger gesellschaftlicher Projektionen.
Obwohl er seine ursprüngliche Funktion verloren hat, ist der Flughafen Tempelhof bis heute eine internationale Landmarke an der Schnittstelle von Metropolenentwicklung und Luftfahrtgeschichte.

Das größte Ingenieurbauwerk und Denkmal Europas besitzt eine über 100 jährige Geschichte voller Brüche und Zäsuren: Vom Manövergelände zu einem der ersten Verkehrsflughäfen in der Weimarer Republik über den monumentalen Ausbau und die militärische Nutzung des Flughafens während der NS-Zeit, die alliierte Militärpräsenz nach dem Zweiten Weltkrieg und die Versorgung der geteilten Stadt durch die Luftbrücke 1948/49, bis zum Ende der zivilen Nutzung des Flughafens 2008. Heute kennzeichnen das Nebeneinander von großen Events, Migrantenunterkünften und Freizeitaktivitäten diesen einzigartigen Ort, dessen zukünftige Rolle im mentalen Raum der Stadtgesellschaft immer noch ungewiss ist.

Experten und Stadtgesellschaft debattieren anhaltend über Strategien der Nachnutzung des größten Industriekultur-Monuments Europas: Die Ideen sind so zahlreich wie unentschieden - ein Ort für Design, Kunst & Kultur, öffentliche Grünanlage, Wohnungsbau, Denkmal, Mahnmal, Architekturikone, touristisches Highlight, Zentrum der Luftfahrt.

Wie kann ein Ort mit einer so vieldeutigen Nutzungsgeschichte und einer so heftig-monumentalen Architektur überhaupt redefiniert und als geschätzter Ort der Stadt in-Wert-gesetzt werden? Was braucht es, um großdimensionierte Funktions-Bauwerke als „Leuchtturm“ einer Region zu etablieren und sie als neuen und alten Teil einer städtischen Identität zu begreifen? Welche Anregungen und Lehren lassen sich aus im dem Umgang mit vergleichbaren geschichtsgeladenen Großobjekten der Industriekultur an anderen Orten ziehen?

Das Siebte Forum für Industriekultur und Gesellschaft wird sich vor dem Hintergrund europäischer Resonanzen mit grundlegenden Fragen zu Tempelhof befassen.

Veranstaltungsort

Zentralflughafen Tempelhof
Ehemaliges Restaurant
Platz der Luftbrücke 5 | 12101 Berlin

Veranstaltungszeit

18. Oktober 2019 | 14 bis 19.30 Uhr

Programm
Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.
Zur Anmeldung


Verdrängt, vergessen, verloren – Über die Zeitlichkeit der Industriekultur

Sechstes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft

Das Sechste Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft fand am 25. und 26. Oktober 2018 am Deutschen Technikmuseum in Berlin statt. Unter dem Titel „Verdrängt, vergessen, verloren – Über die Zeitlichkeit der Industriekultur“ beschäftigte sich das Forum 2019 mit dem Verfall und der teils gezielten Vernichtung von industriellem Kulturerbe.

Die Geschichte der Industriekultur in Europa hat an öffentlicher und wissenschaftlicher Würdigung in den vergangenen Jahrzehnten enorm gewonnen; zugleich ist sie aber auch eine Geschichte des Verlustes von bedeutenden Zeugen und Dokumenten des kulturellen Erbes.

Im vierten Leitthema des Europäischen Kulturerbejahres 2018 „Europa: Gelebtes Erbe“ sollen die Netzwerke für Erhalt und Tradierung, Austausch und Teilhabe geistiger und gesellschaftlicher Geschichte im Mittelpunkt stehen. In unserem Forum wollen wir diesmal kontrapunktisch die Prozesse des allmählichen Verfalls und der teils gezielten Vernichtung von Industrie-Kulturerbe verhandeln, nicht die Erfolgsgeschichten des Erhalts und der Revitalisierung.

Alle europäischen Regionen kennen solche Prozesse des Verlusts. Zum Teil ereignen sie sich, weil es keine verantwortlichen Akteure und Beobachter gibt, zum Teil sind sie Resultat rationaler Abwägung, zum Teil sind sie das Ergebnis anschlagartigen Beräumens.

Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Regionen der Industriekultur werden von besonders typischen und herausragenden Fällen sowie symptomatischen Verläufen berichten. Im Mittelpunkt soll die Rekonstruktion von Akteursrollen, von zeitgenössischen Argumentationsmustern und nachträglichen Legitimationen stehen und eben gerade nicht die bloße Trauerarbeit. Nicht die emotionale Anklage, sondern die detaillierte Interpretation des jeweiligen örtlichen Geschehens im zeithistorischen Umfeld ist das Ziel. An Fallbeispielen können mögliche Lehren aus aktuellen oder historischen Vorgängen diskutiert werden.

Diskutiert werden soll auch ferner die Frage, inwiefern Formate wie „Rote Listen“ oder andere Formen öffentlicher Plattformen helfen können, Verluste zu minimieren.

Die grundsätzliche Frage aber wird sein, ob nicht die Zeitlichkeit von Objekten der Industriekultur sogar zu akzeptieren ist und wie eine Ethik der Abwägung von Schutz oder Preisgabe aussehen könnte.

Veranstaltungsort

Deutsches Technikmuseum
Trebbiner Str. 9 | 10963 Berlin
www.sdtb.de

Programm
Thomas Kemnitz | Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Sebastian Dämmler | Projekt Industrie.Kultur.Ost
Anja Nixdorf-Munkwitz | Stiftung Kraftwerk Hirschfelde

Jenseits der Grenzen. Regionen der Industriekultur im Dialog II

Fünftes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft

„Jenseits der Grenzen. Regionen der Industriekultur im Dialog“ lautete das Thema des Fünften Berliner Forums für Industriekultur und Gesellschaft, das am 3. November 2017 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin-Oberschöneweide stattfand.

Die Thematik des Forums steht in der Kontinuität des Vorjahres. Entsprechend dem European Cultural Heritage Year 2018, weitet es in diesem Jahr seinen Blick auf europäische Grenzregionen mit historischem und aktuellem Bezug zur Industriekultur aus. Das bzi möchte dem Dialog zwischen den Regionen eine Plattform bieten und eine Diskussion anregen über alte sowie neue Strategien für grenzüberschreitende Kooperationen sowie zur Bewahrung und Inwertsetzung des industriellen Erbes Europas.

Auch diesmal bietet sich bei Kaffeepausen und dem anschließenden Get-together die Möglichkeit, mit den Referenten und Gästen des Forums zu netzwerken und sich über aktuelle Entwicklungen der Industriekultur in Deutschland und Europa auszutauschen.

Programm des Fünften Forums
Veranstaltungsort

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Gebäude H, Raum H001
Wilhelminenhofstr. 75A | 12459 Berlin


Zentrum und Peripherie. Regionen der Industriekultur im Dialog

Viertes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft
Am 22. und 23. September 2016 fand im Deutschen Technikmuseums in Kreuzberg das Vierte Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft statt. Unter dem Thema „Zentrum und Peripherie. Regionen der Industriekultur im Dialog" fanden sich Referent*innen aus den Regionen Berlin und Brandenburg, dem Ruhrgebiet sowie Nürnberg und Franken, um Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Eine Exkursion am Freitag mit einem historischen Oldtimer-Bus nach Spandau zur Besichtigung der industriekulturellen Zeugnisse rund um die Zitadelle sowie des BMW-Motorradwerks rundete das Programm ab.

Bericht über das Forum
Programm des Vierten Forums

Kreative – Pioniere – Industriekultur

Drittes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft
Am 28. März 2014 fand unser Drittes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft statt. Das Thema „Kreative - Pioniere - Industriekultur: Neues Wirtschaften in historischen Bauten" brachte interessante RednerInnen und ein engagiertes Publikum nach Schöneweide.

Pressemappe
Dokumentation der Foren 2012 - 2014

Die Elektropolis und ihr Netz – Energietechnik, Stadtstruktur, Lebensentwürfe

Zweites Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft

Am 14. April 2013 fand auf dem Dach des Deutschen Technikmuseums in Kreuzberg das Zweite Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft des bzi statt. Thema: „Die Elektropolis und ihr Netz – Energietechnik, Stadtstruktur, Lebensentwürfe".

Pressemappe

Industrielle Stadtlandschaft Berlin: Von Bauten, Menschen und Visionen

Erstes Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft

Am 27. März 2012 feierte das bzi mit seinem ersten Forum „Industrielle Stadtlandschaft Berlin - Von Bauten, Menschen und Visionen" an der HTW Berlin in Schöneweide seinen offiziellen Start. Dies war zugleich der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft".

Pressemitteilung


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