2022

Werkstatt Industriekultur

»Potenziale wahrnehmen«

Die erste WERSTATT Industriekultur ist Geschichte! Gemeinsam mit dem Team Industriekultur des Regionalverband Ruhr (RVR) durften wir vom 18. bis 20. Mai 2022 rund 75 Gäste aus ganz Deutschland bei uns in Berlin willkommen heißen.

Unser neues gemeinsames Werkstattformat vernetzt Industriekulturschaffende, insbesondere Vermittler:innen, im deutsch-sprachigen Raum. Uns alle beschäftigen ähnliche Fragen und Herausforderungen – unabhängig von regionalen oder thematischen Zuschnitten.

In unserer ersten WERKSTATT beschäftigten wir uns mit den Potenzialen unserer Industriekultur. Dazu traten wir einen Schritt zurück und gingen auf die Ebene der Wahrnehmung. Was sehen, spüren und fühlen wir an Orten der Industriekultur und wie können wir diese Wahrnehmungen für unsere Vermittlungsarbeit nutzen?

Exkursionstag

Teilnehmerin der Wahrnehmungswerkstatt betrachtet den Park am Gleisdreieck durch ein Fernglas | © bzi/Foto: Max Braun


Während des Exkursionstages besuchten wir Orte der Industriekultur in Berlin. Für einen Teil unserer Gäste ging es per Rad auf Spurensuche durch Prenzlauer Berg und Wedding. Auf der Grundlage unserer Fahrradroute »Warmes Licht und kühles Bier« führten die fachkundigen Guides von Berlin on Bike zu Orten der Elektroindustrie und der Brauereiwirtschaft der Jahrhundertwende. Ein anderer Teil unserer Gäste besuchte den geschichtsträchtigen »Gasometer Fichtestraße (Fichtebunker)« mit unseren Partnern des Berliner Unterwelten e.V.

Für besondere Begeisterung sorgte die Teilnahme an der »Experimentellen Wahrnehmungswerkstatt«. Ausgerüstet mit wahrnehmungsverändernden Instrumenten erspürten die Teilnehmenden in der Ladestraße am Deutschen Technikmuseum und dem anliegenden Park am Gleisdreieck die Potenziale der Berliner Industriekultur.

Konferenztag

Blick ins Publikum | © bzi/Foto: Loredana Zafisambondaoky


Am zweiten Veranstaltungstag trafen wir uns zu einem inspirierenden Austausch auf dem Campus Wilhelminenhof der HTW Berlin.

Prof. Jona Piehl und Prof. Tobias Nettke vom Fachbereich 5 entführten in die Welt der Wahrnehmung aus Sicht des Kommunikationsdesigns und der musealen Vermittlung.

Anschließend gab es Zeit und Raum für die Präsentation von Best Practice-Formaten und persönlichen Austausch. Im besten Sinne einer Werkstatt stellten wir dabei verschiedene Methoden der Vermittlung vor.

Der Konferenztag schloss mit WERKSTATT-Gesprächen zu den Themen »Potenziale der Industriekultur wahrnehmen«, »Neue Zielgruppen gewinnen« und »Industriekultur und Schule«.

WERKSTATT INDUSTRIEKULTUR 2023

Johanna Benz vom Büro für Graphic Recording skizziert Ideen | © bzi/Foto: Loredana Zafisambondaoky

Die WERKSTATT war die erste Veranstaltung einer geplanten Reihe. Wir freuen uns schon jetzt auf das gemeinsame Weiterarbeiten im Ruhrgebiet 2023!

Unser Kooperationspartner
Route der Industriekultur des Regionalverband Ruhr (RVR)

Download Programm 2022 [PDF]

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