Blicken Sie hinter die Kulissen der Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin. Seit über 260 Jahren stellt die KPM feinstes Porzellan in präziser Handarbeit her. In Berlin-Tiergarten können Sie bei der Manufakturführung einen Blick in die aktive Produktion werfen.

Angefangen hat alles mit Bier. 1841 eröffnet Joseph Pfeffer eine Brauerei vor den Toren Berlins und gibt dem Ort einen neuen Namen: Pfefferberg. In den nächsten 150 Jahren erfindet sich der Ort immer wieder neu: Groß-Bäckerei, Schokoladenfabrik, Druckerei und Verlag. Seit 1990 ist der Pfefferberg ein Standort für Kultur, Kunst, Kulinarik und soziokulturelle Arbeit.

Die Führung nimmt Sie mit durch die vielschichtige Vergangenheit des Pfefferbergs.

Viele Schülerinnen und Schüler kennen sich gut aus mit den aktuellen (vor allem sozialen) Medien. Aber wie sieht es mit den Medien der Vergangenheit aus? Welche gab es überhaupt? Die Klasse recherchiert im Workshop „Medienarchäologie“ des Museum für Kommunikation zu historischen Medien-Formen. Besonderes Highlight: Die Ergebnisse werden in einem selbstgedrehten Erklärfilm festgehalten.

Von den ersten Spuren menschlicher Kommunikation bis hin zu bahnbrechenden technischen Innovationen wie dem Buchdruck, Telefon und Internet – die Dauerausstellung beleuchtet bedeutende Meilensteine in der Geschichte der Kommunikation.

Die Führung im Museum für Kommunikation macht Geschichte lebendig und verständlich. Die Schülerinnen und Schüler entdecken die Medien, die unsere heutige, digital vernetzte Welt geprägt haben: vom Faustkeil bis zum Smartphone.

Im Herbst gibt es ein besonderes Angebot: Eine Erkundung des nächtlichen Flughafens Tempelhof mit der Taschenlampe. Wenn es draußen finster wird, wirken die Ecken des weitläufigen Geländes besonders geheimnisvoll. Die Taschenlampenführung zeigt kleinen und großen Fans des Flughafens ab zehn Jahren die bewegte Vergangenheit und die Architektur dieses besonderen Orts.

Der Flughafen Tempelhof ist eins der längsten Gebäude Europas. Auf den 1,2 km gibt es viel zu entdecken. Für Eilige gibt es die Kurzführung „THF in 60 Minuten“ mit den wichtigsten Highlights aus der Geschichte des Flughafens. Dabei sehen Sie unter anderem die ehemalige Abfertigungshalle und den Transitgang.

Diese Kurzführung ist die barriereärmste am Flughafen Tempelhof angebotene Führung, aber nicht komplett barrierefrei.

Die Geschichte des Pfefferbergs beginnt als Brauerei in den 1840er-Jahren. In den nächsten 150 Jahren beherbergt das Areal die unterschiedlichsten Nutzungen: Groß-Bäckerei, Schokoladenfabrik, Druckerei und einiges mehr. Heute ist der Pfefferberg ein vielfältiger Ort mit Künstler-Ateliers, Ausstellungen, Hostel, Theater und Ausbildungsrestaurant. Beim Projekttag „Industriekultur als Arbeitsort“ erkunden die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Berufsbilder auf dem Pfefferberg – historisch und aktuell. Dabei helfen historische Fotos, die Einblicke in das geschäftige Treiben auf dem Pfefferberg geben.

Mit Turmfalke Bennie auf Entdeckungstour am Flughafen Tempelhof: Mit dem kostenlosen Mitmachheft können Familien mit Kindern das Gelände in ihrem eigenen Tempo erkunden. Ausgestattet mit Buntstiften können die kleinen Gäste rätseln, kritzeln und Spuren sammeln. Turmfalke Bennie hält dabei Funfacts und Quizfragen über den Flughafen bereit.

Die Mitmachhefte inklusive Buntstifte sind im Besucherzentrum CHECK-IN und im THF-Tower erhältlich.

Wie entsteht das „Weiße Gold“ – damals und heute? 1763 gründet Friedrich der Große die Königliche Porzellan-Manufaktur in Berlin. Die Führung blickt auf 260 Jahre Geschichte und zeigt, wie sich die Porzellan-Herstellung im Laufe der Zeit verändert hat. Die KPM steht für ikonische Designs und präzise Handarbeit. In der Mitmach-Manufaktur werden die einzelnen Produktionsschritte exemplarisch erklärt.

Die Malzfabrik bietet heute Raum für kreative und visionäre Projekte. Die Geschichte des Areals reicht jedoch weit zurück: Ab 1913 richtete Schultheiss hier seine Malzproduktion ein. Immer samstags können Sie die ehemalige Mälzerei erkunden. Die „Malzreise“ führt durch das Bauwerk und blickt dabei auf die historischen Abläufe der Malzproduktion. Zum Abschluss werfen Sie einen Blick auf die heute lebendige Industriekultur der Malzfabrik.