Treppenhaus mit Lampe im Haus des Rundfunks rbb
Eingang mit Schriftzug Haus des Rundfunks rbb
Großer Sendesaal im Haus des Rundfunks rbb
Historisches Luftbild Haus des Rundfunks 1957
i

Erbaut
1929 - 1931

Bauherr
Reichsrundfunk-GmbH

Architekt
Hans Poelzig

Früher
Produktions- und Sendehaus

Heute
Medienzentrum

Der beeindruckende Lichthof im Haus des Rundfunks verbindet die Sendesäle miteinander. | © rbb, Foto: Hanna Lippmann
Adresse

Masurenallee 8-14
14057 Berlin-Charlottenburg

Anfahrt

U-Bahn: U2 (Haltestelle Theodor-Heuss-Platz)
S-Bahn: S41, S42
(Haltestelle Messe Nord/ICC)
Bus: M49 (Haltestelle Haus des Rundfunks)

Öffnungszeiten

Nur im Rahmen einer Führung zugänglich

Eintritt

Führung kostenfrei

Führungen

Auf Grund der pandemischen Lage sind aktuell nur virtuelle Führungen möglich, eine Anmeldung ist erforderlich.

Gruppen ab einer Größe von 15 Personen aus der Region Berlin-Brandenburg können individuelle Termine vereinbaren.

Barrierefreiheit

Ja, mit Anmeldung

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Kommunikation und Medien

Haus des Rundfunks des rbb

Vollkommener Klang in moderner Architektur

Mattbrauner Klinker außen, vollkommener Klang im Inneren. Das Haus des Rundfunks des rbb in Berlin-Charlottenburg gehört zu Europas ältesten Rundfunkhäusern. Architekt Hans Poelzig plant 1929/30 erstmals ein Gebäude, das speziell auf die Bedürfnisse des neuen Mediums Rundfunk zugeschnitten ist. Der ungewöhnliche dreieckige Grundriss sorgt für eine optimale Schallisolierung in den Sendesälen. Diese befinden sich im Inneren des Hofes und somit weit entfernt vom Lärm der Straße.

Das NS-Regime erkennt schnell die Möglichkeiten des Rundfunks. Das Programm: Musik, Anleitungen zum Sport und nationalsozialistische Propaganda. Der „Reichssender Berlin“ sendet bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Haus in Charlottenburg. Ab Mai 1945 kontrollieren die sowjetischen Alliierten das Haus des Rundfunks, das jedoch im britischen Sektor liegt. Nach und nach berauben sie das Haus seiner technischen Anlagen und statten damit das neue Funkhaus an der Nalepastraße im sowjetischen Sektor aus. Die Briten finden 1952 schließlich ein weitgehend leeres Gebäude vor. Nach aufwändiger Sanierung und technischer Neuausstattung sendet ab 1957 der „Frontstadtsender“ Sender Freies Berlin (SFB) aus der Masurenallee.

Seit 2003 produziert der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) nicht nur Radio, sondern auch Fernsehen vor Ort. Künftig soll das denkmalgeschützte Haus des Rundfunks mit dem Fernsehzentrum und einem neuen Medienhaus Teil eines Digitalen Campus sein. Führungen sind nach Anmeldung möglich.

Der Geschichte des Rundfunks ist ein Meilenstein der Berliner Industriegeschichte gewidmet.


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