Die Geschichte des Pfefferbergs beginnt als Brauerei in den 1840er-Jahren. In den nächsten 150 Jahren beherbergt das Areal die unterschiedlichsten Nutzungen: Groß-Bäckerei, Schokoladenfabrik, Druckerei und einiges mehr. Heute ist der Pfefferberg ein vielfältiger Ort mit Künstler-Ateliers, Ausstellungen, Hostel, Theater und Ausbildungsrestaurant. Beim Projekttag „Industriekultur als Arbeitsort“ erkunden die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Berufsbilder auf dem Pfefferberg – historisch und aktuell. Dabei helfen historische Fotos, die Einblicke in das geschäftige Treiben auf dem Pfefferberg geben.
Mit Turmfalke Bennie auf Entdeckungstour am Flughafen Tempelhof: Mit dem kostenlosen Mitmachheft können Familien mit Kindern das Gelände in ihrem eigenen Tempo erkunden. Ausgestattet mit Buntstiften können die kleinen Gäste rätseln, kritzeln und Spuren sammeln. Turmfalke Bennie hält dabei Funfacts und Quizfragen über den Flughafen bereit.
Die Mitmachhefte inklusive Buntstifte sind im Besucherzentrum CHECK-IN und im THF-Tower erhältlich.
Wie entsteht das „Weiße Gold“ – damals und heute? 1763 gründet Friedrich der Große die Königliche Porzellan-Manufaktur in Berlin. Die Führung blickt auf 260 Jahre Geschichte und zeigt, wie sich die Porzellan-Herstellung im Laufe der Zeit verändert hat. Die KPM steht für ikonische Designs und präzise Handarbeit. In der Mitmach-Manufaktur werden die einzelnen Produktionsschritte exemplarisch erklärt.
Die Malzfabrik bietet heute Raum für kreative und visionäre Projekte. Die Geschichte des Areals reicht jedoch weit zurück: Ab 1913 richtete Schultheiss hier seine Malzproduktion ein. Immer samstags können Sie die ehemalige Mälzerei erkunden. Die „Malzreise“ führt durch das Bauwerk und blickt dabei auf die historischen Abläufe der Malzproduktion. Zum Abschluss werfen Sie einen Blick auf die heute lebendige Industriekultur der Malzfabrik.
Riesige Fenster und gläserne Dächer werfen Tageslicht in die monumentalen Hallen des ehemaligen Transformatorenwerks in Oberschöneweide. Bei der Führung „Licht und Transparenz“ des Industriesalons Schöneweide erleben Sie ästhetische Fabrikbauten im Stil der Neuen Sachlichkeit.
Erkunden Sie das historische Gründerzentrum der Berliner Elektroindustrie. Während des geführten Rundgangs erfahren Sie, wie sich dieses bedeutende Industriegebiet in einen dynamischen Zukunftsort für Wissenschaft, Produktion und Kunst verwandelt.
Die Tour beginnt im Industriesalon Schöneweide, wo historische Aufnahmen und Hintergrundinformationen einen Einblick in die Vergangenheit geben. Anschließend begeben Sie sich entlang der beeindruckenden Industriefassaden, die als Zeugnisse der Berliner „Elektropolis“ bestehen und einst die Welt elektrifizierten. Der ein odere andere Blick hinter die Fassaden der Elektropolis darf natürlich auch nicht fehlen.
Erleben Sie die U-Bahn-Linie 8 wie nie zuvor! Im U-Bahn-Museum können Sie an die Hebel des Fahrpults treten und die Streckenabschnitte befahren. Der Fahrsimulator bildet die Abschnitte der U8 beeindruckend genau nach – inklusive authentischer Signale, DAISYs und Tunnelbeleuchtung. Im perfekten Mix aus virtueller und realer Technik navigieren Sie die U-Bahn gekonnt durch den Untergrund.
Wo lebten und arbeiteten die vielen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Schöneweide? Warum wurden im Zweiten Weltkrieg genau hier so viele Menschen zur Arbeit gezwungen? Der Stadtteilspaziergang führt rund um das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager. Dabei wird der Zusammenhang von Krieg, Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit deutlich. Der Spaziergang führt zu historischen Industriestandorten im Kiez und beleuchtet die Entwicklung des Ortes in der NS-Zeit. Besonders eindrücklich ist, wie einzelne Familien die Geschichte des Bezirks beeinflusst haben.
Die Schülerinnen und Schüler gehen auf Spurensuche am Historischen Ort Krumpuhler Weg, einem ehemaliges Zwangsarbeitslager in Reinickendorf. Sie untersuchen eigenständig und in Gruppen das Gelände. Dabei analysieren sie Objekte im Museum und werten Karten, Pläne, Fotografien und Dokumente aus. Ihr Fokus liegt darauf, die unmenschlichen Lebensbedingungen der Lagerbewohner:innen, die Rolle und Position der NS-Rüstungsbetriebe in Reinickendorf sowie alltägliche Widerstandsformen zu verstehen. Anschließend präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse. Der Umgang mit den historischen Ereignissen wird kritisch hinterfragt und in einen aktuellen Kontext gestellt.
Ein Abenteuer mit der ganzen Familie: die GPS-Schnitzeljagd „Menschen am Anhalter Bahnhof“. Mit einem GPS-Gerät navigieren Kinder ab 10 Jahren zu verschiedenen Stationen. Dabei erkunden sie die Geschichte der Menschen, die hier einst unterwegs waren. Sie können die GPS-Tasche mit Materialien kostenlos am Eingang zum Spectrum in der Ladestraße ausleihen. Anschließend können Sie noch in der Ausstellung „Eisenbahn: Revolution und Alltag“ vorbeischauen. Am Medientisch mit Ratespiel finden Sie und Ihre Kinder vielleicht den ein oder anderen Ort der Schnitzeljagd.