Stadtradeln

Das bzi unterstützt als lokaler Partner die Aktion STADTRADELN in Berlin. Wir sind mit einem eigenen Team »Industriekultur Berlin« dabei. Sie sind herzlich eingeladen, mitzuradeln. Entlang unserer Radrouten der Industriekultur lassen sich hervorragend Kilometer sammeln.

STADTRADELN: Berlin bewegt was. Fürs Klima.
Vom 30. Mai bis 19. Juni 2024 treten tausende Berliner:innen in Hunderten von Teams wieder in die Pedale und fahren möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, für die Fitness oder ins Grüne: Jeder geradelte Kilometer vermeidet CO2 und schont das Klima. Nebenbei lassen sich neue Wege durch Berlin entdecken und etwas für die Gesundheit tun. Jeder geradelte Kilometer zählt!

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STADTRADELN: Ein Zeichen für ein klimafreundliches Berlin
Ein Zeichen für den Klimaschutz und ein lebenswertes Berlin: Ziel von STADTRADELN ist es, möglichst viele Menschen für das Radfahren im Alltag zu gewinnen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Aktionszeitraum sollen dazu an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer CO2-frei mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

Die Aktion für mehr Klimaschutz und Radverkehr wird in Berlin von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt organisiert und vom ADFC Berlin e. V. unterstützt. Gesamtkoordinator der internationalen Aktion ist das Klima-Bündnis, das größte kommunale Netzwerk zum Schutz des Weltklimas.

Bilanz: STADTRADELN in Berlin
Berlin beteiligt sich seit 2016 an der internationalen Aktion STADTRADELN. Mit Erfolg: 2023 sind 27.942 Berlinerinnen und Berliner für ein gutes Klima aufs Fahrrad gestiegen – so viele wie nie zuvor. Mit insgesamt 6.572.435 Kilometer fuhren sie gemeinsam in nur 21 Tagen rund 164-mal um die Welt und haben damit 1.065 Tonnen CO2 vermieden. Ein neuer Rekord, Platz 1 unter den Städten ab 500.000 Einwohner – und ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und mehr Radverkehr.

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Anmeldung STADTRADELN

Wenn Sie letztes Jahr schon mitgeradelt sind, können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort wieder einloggen und dem Team »Industriekultur Berlin« beitreten. Wer neu dabei ist, registriert sich einfach und tritt dem Team bei.

www.stadtradeln.de/berlin

Gemeinsame Radtour mit dem Team »Industriekultur Berlin«

Für rund 20 Teammitglieder von »Industriekultur Berlin« bieten wir am 14. Juni um 14 Uhr die Radroute »Wasser und Strom« als geführte Tour an. Tourguide ist ADFC-Experte Axel von Blomberg.

Die Fahrradroute führt entlang der Spree von Treptow nach Oberschöneweide in die Elektropolis Berlin. Auf Radwegen durch den Volkspark Wuhlheide geht es anschließend über Rummelsburg zurück zum Ausgangspunkt am S-Bahnhof Treptower Park.

Wer Zeit und Lust hat, dabei zu sein, kommt in unser Team und schreibt eine Nachricht in den Chat.

Touren-Tipps

Mit unseren Fahrradrouten der Industriekultur lassen sich auf schönste Art und Weise STADTRADELN-Kilometer sammeln. Die Routen sind für stadtinteressierte Genussradler gedacht und führen durch viel städtisches Grün. Auf Rad- und Uferwegen sowie ruhigen Nebenstraßen geht es quer durch die Stadt und die Industriegeschichte der Metropole. Mit jeder Route sammeln Sie 20 bis 25 Kilometer fürs STADTRADELN-Konto.

Bei den jeweiligen Radrouten findet Sie:

  • die Flyer als PDF-Download
  • Links zur Audio-Navigation auf Komoot
  • GPX-Tracks zum Download

Zu den Radrouten inkl. Links geht es hier lang

Die gedruckten Flyer liegen in den Berliner Tourist-Infos und im Deutschen Technikmuseum aus. Kostenlos bestellen können Sie die Flyer unter: kontakt[at]industriekultur.berlin

Weitere Tourentipps finden Sie unter Berlin.de

Teilen Sie die Infos gerne mit Ihren Kolleg:innen. Wir freuen uns.

Wer radelt mit? Jeder Kilometer zählt. Auf die Räder – Fertig – Los!

Fahrradrouten

Frühlingserwachen und Erfindergeist:
Zu Ostern per Rad Berliner Industriekultur entdecken

Berlin, 25. März 2024 (tpr)

Grandios, genial und manchmal größenwahnsinnig: Die Industriegeschichte Berlins ist aufregend und facettenreich. Imposante Originalschauplätze der industriellen Revolution bilden die Highlights entlang der „Radrouten der Industriekultur Berlin“, entwickelt vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi). Auf Rad- und Uferwegen sowie ruhigen Nebenstraßen geht es quer durch die Stadt und die Industriegeschichte der Metropole – von den wilden Anfängen bis in die größtenteils postindustrielle Gegenwart. Fünf thematische Tourentipps für Ausflüge auf eigene Faust stehen zur Wahl – perfekt für einen Tagesausflug zu Ostern!

Die imposante Fabrikstadt „AEG am Humboldthain“ mit ihrem unterirdischen Verbindungstunnel, die ausgeklügelte Arbeitersiedlung „Siemensstadt“, der mysteriöse „Naziklotz“ aus 13 000 Tonnen Beton und vieles mehr: Berlin bietet einen wahren Schatz an faszinierenden Relikten des Industriezeitalters. Manches ist imposant und berühmt, wie das kathedralartige Kraftwerk Berlin oder das weitläufige Tempelhofer Feld. Anderes, wie die Königlichen Feuerwerkslaboratorien, der Palmkernölspeicher oder die Lampenfabrik Frister sind nur auf den zweiten Blick zu entdecken, weil sie längst einer neuen Nutzung zugeführt sind oder etwas abseits und versteckt liegen.

Das bzi lädt mit seinen Radtouren dazu ein, die erstaunlichsten Originalschauplätze der Industriekultur auf eigene Faust zu entdecken. Die aufwändig recherchierten Rundtouren tragen Titel wie „Warmes Licht und kühles Bier“, „Produktion und Munition“, „Wasser und Strom“, „Innovation und Eleganz“ oder „Eisenbahn und Landebahn“ und führen zu jeweils etwa 20 sehr unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet. Mit jeweils 20 bis 25 Fahrkilometern abseits der Hauptverkehrswege und üblichen Touristenrouten sind die Touren vor allem für stadtinteressierte Genussradler gedacht. Bei einem Tagesausflug bleibt ausreichend Zeit für individuelle Erkundungen und Pausen in Gaststätten und Cafés mit industriellem Flair.

Drei der Touren starten und enden am Deutschen Technikmuseum nahe U-Bahnhof Gleisdreieck und S-Bahnhof Anhalter Bahnhof. Die beiden anderen Start- und Zielpunkte sind der S-Bahnhof Spandau und der S-Bahnhof Treptower Park. So ist die Anreise mit dem ÖPNV problemlos möglich.

Interessierte können die Routen auf der Website des Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) als Flyer und GPX-Tracks herunterladen oder den Link zur Navigationsapp Komoot nutzen. Gedruckte Flyer für die fünf Radrouten können beim bzi per Mail kostenlos bestellt werden. Außerdem sind die Flyer in den Tourist-Infos der Stadt und am Deutschen Technikmuseum erhältlich – und das auf Deutsch und auf Englisch.

Über das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi)

Das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) ist eine Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (oberste Denkmalschutzbehörde Berlin). Es wird maßgeblich durch das Land Berlin finanziert und fachpolitisch begleitet.

Kontakt

Antje Boshold

030 5019-3845
E-Mail

Anja Liebau

030 5019-3837
E-Mail

Bundesstiftung Industriekultur

Für eine lebendige Industriekultur

Akteurinnen und Akteure der Industriekultur fordern zügige Errichtung der Bundesstiftung von Regierung und Parlament

Berlin, 06. Juli 2023 – Im Koalitionsvertrag für die laufende Legislaturperiode heißt es: „Wir schaffen eine ‚Bundesstiftung industrielles Welterbe“. Ein breites Bündnis der bundesdeutschen Industriekultur, getragen von den sieben industriekulturellen Welterbestätten und vielen regionalen Netzwerken, Spielstätten und Organisationen, begrüßt dieses Vorhaben ausdrücklich und fordert in einem gemeinsam verabschiedeten Statement von Regierung und Parlament eine zügige Errichtung der Bundesstiftung. Hierfür solle ein Maßnahmenplan erarbeitet werden, der, über die Förderung der industriekulturellen Welterbestätten hinausgehend, die Vielfalt und Breite der Industriekultur-Landschaft in den Blick nimmt. Um in die Fläche Wirkung zu entfalten, sollte diese Stiftung mit angemessenen Mitteln ausgestattet werden.

Verantwortliche der Welterbestätten der Industriekultur (u.a. Zeche Zollverein, Hamburger Speicherstadt, Montanregion Erzgebirge…) und regionale Akteurinnen und Akteure der deutschen Industriekultur, koordiniert von der European Route of Industrial Heritage (ERIH), haben sich in den letzten Monaten intensiv ausgetauscht, um konkrete Vorschläge für die Ausgestaltung der Bundesstiftung und einer Bundesförderung der Industriekultur zu erarbeiten. Basis dafür ist eine Anfang 2023 durchgeführte bundesweite Bedarfsanalyse. An der Umfrage haben sich über 150 industriekulturelle Stätten beteiligt. Die Antworten liefern eine repräsentative und flächendeckende Darstellung von Bedarfen und Erwartungen der deutschen Industriekultur-Community einschließlich aller regionalen Netzwerke, Verbände etc. Die Bedarfsanalyse gibt konkrete Hinweise für die Ausgestaltung eines Förderprogramme des Bundes.

Besondere Schwerpunkte der Stiftung sollten auf folgenden Bereichen liegen:

  • Vergabe der Bundesförderung: Eine Bundesstiftung sollte Programmlinien für das Feld der Industriekultur erarbeiten und danach die Mittel vergeben.
  • Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Information und Beratung zu Fördermitteln: Der Befragten halten eine solche zentrale und in Sach- und Fachfragen kompetente Anlaufstelle für sinnvoll und notwendig.
  • Erarbeitung gemeinsamer Projekte und Standards: Eine fachlich wie organisatorisch breit aufgestellte nationale Plattform für Industriekultur sollte Qualitätsstandards für Förderung und Erhalt der Industriekultur definieren.
  • Gemeinsames Kultur- und Tourismusmarketing: Es gibt ein deutliches Potenzial für Content-Kampagnen, die von der Bundesstiftung initiiert und koordiniert werden können.
  • Wissensplattform für die Förderung und den Erhalt von Industriekultur: Einschlägige Tagungen, Kongresse und Workshops sollten verstärkt bundesweit angeboten werden.

Bedeutung der Industriekultur im gesamtgesellschaftlichen Kontext

Das Industriezeitalter hat insbesondere in Berlin und Brandenburg beeindruckende Bauwerke, Anlagen und Kulturlandschaften hinterlassen. Die Stätten der Industriekultur sind von internationaler Bedeutung für die Geschichts- und Erinnerungskultur. Aktuell befindet sich unsere Gesellschaft in einer tiefgreifenden Transformation, in der die Industriekultur mit ihren materiellen und immateriellen Zeitzeugnissen ein Schmelztiegel für die Fragen von heute und morgen ist. „Die industriekulturellen Stätten entwickeln sich vielerorts zu Zukunftslaboren für künftige Arbeits- und Lebenskonzepte“ (Prof. Joseph Hoppe, Leitung bzi). Dafür gibt es gerade in der Region Berlin-Brandenburg zahlreiche beeindruckende Beispiele wie die Malzfabrik (Tempelhof-Schöneberg), das ehemalige Kindl-Areal in Neukölln, der Rofin-Park in Eberswalde oder das Landgut Stober bei Neuruppin.

Sie stehen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt im postfossilen Zeitalter und sind Orte einer neuen Auseinandersetzung der Zivilgesellschaft mit gesellschaftlicher Transformation, Nachhaltigkeit und Klimaschutz bzw. -anpassung. Für diese notwendige Neuausrichtung und die damit verbundenen Aufgaben bedarf es dringend der Stärkung der industriekulturellen Landschaft, die wie kaum ein anderer Kulturbereich regional und gesellschaftlich breit verankert ist und stark von ehrenamtlichem/bürgerschaftlichem Engagement lebt, und damit einer verstärkten Förderung durch den Bund.

Kontakt

Anja Liebau

E-Mail

Berliner Schriften zur Industriekultur

Berlin ist Industriekultur!

Die Berliner Stadtlandschaft ist geprägt von Industriekultur – auch dort, wo es niemand vermutet. Unbekannte Bauten erzählen ungewöhnliche Geschichten. Dazu gehört beispielsweise die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM), die seit 300 Jahren Porzellanluxus produziert. Oder ein Straßenbahndepot, dass mittlerweile ein Oldtimer-Zentrum ist sowie eine Müllverladestation, in der sich heute ein Architekturbüro befindet. Die Berliner Industriekultur steckt voller Umbrüche und Veränderungen.

Nach den ersten beiden Bänden ist jetzt Band 3 »Charlottenburg und Moabit« erschienen. Mondäne Bauten und klassische Arbeiterquartiere charakterisieren diese Stadtteile. Größer könnte der Kontrast nicht sein, doch ist er typisch für die Entwicklung Berlins.

Mit den »Berliner Schriften zur Industriekultur« stellt das bzi in jedem Band 20 herausragende Objekte auf je einer Doppelseite vor. Historische und neu erstellte Fotos, Karten und aktuelle Informationen berichten von der vielfältigen Geschichte der Standorte und vermitteln einen Einblick in heutige Nutzungskonzepte.

Jedem Band ist eine für die Region passende Fahrradroute beigelegt:

Ankündigung

Band 4 führt nach Tempelhof-Schöneberg und erscheint 2024.

Verlag

Die vom bzi herausgegebene Reihe erscheint im Berliner Ammian-Verlag. Die Bände sind direkt beim Verlag, im Buchladen oder über die bekannten Online‐Vertriebswege erhältlich. Preis: acht Euro.

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 1 Spandau und Siemensstadt

Band 1
Spandau / Siemensstadt
Hg.: Berliner Zentrum
Industriekultur (bzi)
Preis: 8,00 €
ISBN: 978‐3‐948052‐13‐3

Zum Verlag

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 2 Treptow-Köpenick

Band 2
Treptow‐Köpenick
Hg.: Berliner Zentrum
Industriekultur (bzi)
Preis: 8,00 €
ISBN: 978‐3‐948052‐14‐0

Zum Verlag

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 3 Charlottenburg und Moabit

Band 3
Charlottenburg / Moabit
Hg.: Berliner Zentrum
Industriekultur (bzi)
Preis: 8,00 €
ISBN: 978-3-948052-58-4

Zum Verlag

Download Leseprobe

berlin History App

Spazieren gehen in Berlin heißt, Geschichte(n) entdecken. Viele Zeugnisse der wechselvollen Berliner Geschichte sind im Stadtbild offensichtlich, andere wiederum versteckt oder sogar verschwunden. Die »berlinHistory App« ist eine digitale Plattform, welche die Geschichte der Stadt sichtbar und erlebbar macht.

In diesem digitalen Museum ist auch die Berliner Industriegeschichte zu finden. Hier erfahren Nutzer:innen, wie im 19. Jahrhundert aus einer beschaulichen Residenzstadt eine pulsierende Metropole wurde. Die erste preußische Eisenbahn, eines der ersten Drehstromkraftwerke Europas und die erste Straßenbahn der Welt – Berlin hat Industriegeschichte geschrieben.

Die dazugehörigen Orte der Industriekultur sind in der ganzen Stadt verteilt, sie befinden sich in Naturparks, Industriegebieten und im Kiez nebenan. Manches Industrieareal prägt bis heute das Gesicht eines ganzen Bezirks, andere Orte sind versteckter – in einem Hinterhof oder unter dem Straßenpflaster. Mit der kostenfreien »berlinHistory App« können Interessierte die Spuren der Berliner Industriekultur ab jetzt bequem unterwegs erkunden.

Industriekultur für unterwegs – ein Blick in die berlinHistory App. | Screenshot

Das Themenangebot in der »berlinHistory App« ist vielfältig und epochenübergreifend. Die Inhalte stellen Museen, Stiftungen, Archive – genauso wie Forschende und Privatpersonen zur Verfügung. Nutzer:innen erhalten Zugang zu Geschichten, Fotos und Videos von mehr als 60 Institutionen. Dazu gehört unter anderem das partizipative Projekt „Berlin 1945“ des Stadtmuseums Berlin, „wirGeschichten – Deutsch-Deutsche Perspektiven“ gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung oder „Die Geschichte der Berliner Clubs“ in Kooperation mit dem Verein Clubcommission. Ab August 2022 ist endlich auch das Berliner Zentrum Industriekultur mit dabei!

Die kostenlose »berlinHistory App« können Sie hier herunterladen:

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Mehr Informationen zur App finden Sie unter:
www.berlinHistory.app