TEMPELHOF-SCHÖNEBERG
Schwerbelastungskörper Beton Plattform
Schwerbelastungskörper seitlich rund
Zwischen April und Oktober kann die Plattform des Schwerbelastungskörpers bestiegen werden. | Paul Horsefield CC BY-SA via flickr, 2015
Bezirk(e)

Tempelhof-Schöneberg

Dauer

Aktionstag bis 16 Uhr

Adresse

Schwerbelastungskörper
General-Pape-Straße 34A
12101 Berlin-Tempelhof

Zur Geschichte des Ortes

Schwerbelastungskörper

Veranstalter

Museen Tempelhof Schöneberg

Format

Aktionstag Tempelhof-Schöneberg

Service

ohne Anmeldung

Preis

kostenfrei

Sprache

Deutsch

Barrierefreiheit

- Hintergrundgeräusche können stören
- Treppenstufen am Veranstaltungsort, die Strecke führt über unebenen Untergrund

Bitte beachten

- Der Schwerbelastungskörper ist ein Baudenkmal, das größtenteils im Originalzustand belassen wurde.
- Beim Betreten des Geländes bitten wir Sie, auf Unebenheiten, ungesicherte Vertiefungen und hervorstehende Bauelemente zu achten.
- Wir empfehlen das Tragen von festem Schuhwerk.
- Teile des Geländes sind aus Sicherheitsgründen abgesperrt.
- Das Innere des Schwerbelastungskörpers ist über einen Fußgängertunnel zugänglich.
- Bitte folgen Sie den Sicherheitsanweisungen des Aufsichtspersonals.

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So., 20.09.2026 | 10:00 Uhr

Größenwahn in Beton gegossen

Aktionstag Tempelhof-Schöneberg

An diesem Tag ist das Gelände des Schwerbelastungskörpers öffentlich zugänglich. Der Koloss ist das letzte Zeugnis der nationalsozialistischen Stadtplanung für Berlin.

Mitte der 1930er-Jahre plante das NS-Regime den radikalen Umbau Berlins zur „Welthauptstadt Germania“. Für die Nord-Süd-Achse entwarf Architekt Albert Speer gigantische Bauwerke. Um zu testen, ob der Berliner Boden das Gewicht der geplanten Bauten tragen kann, ließ Speer 1942 einen Schwerbelastungskörper errichten: 13.000 Tonnen Beton, 14 Meter hoch und 18 Meter tief.

Ob der Boden der Belastung standgehalten hätte, können Sie bei einem Rundgang erfahren.

Alle halbe Stunde hält ein Hop-on-Hop-off-Bus am Schwerbelastungskörper und bringt Sie am Aktionstag zu weiteren Industriekulturorten im Bezirk. Fahren Sie einfach kostenfrei im Oldtimerbus mit.