Beleuchtete Buchstaben vor Technik Museum
Oldtimer in Ausstellung Mensch in Fahrt
Backsteingebäude im Park des Technikmuseums
Mädchen beim Papierschöpfen im Technikmuseum Berlin
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Erbaut
1874 - 1879, 1908, 1912

Bauherr
Berlin Anhaltische Eisenbahngesellschaft

Architekt
Paul Faulhaber

Früher
Bahnbetriebswerk des Anhalter Bahnhofs

Heute
Museum

Der große Schriftzug „Technik Museum“ weist den Weg in die Ladestraße. | © SDTB, Foto: Henning Hattendorf
Adresse

Trebbiner Str. 9
10963 Berlin

Kontakt

Tel.: 030/9 02 54-0
Mail an: info@technikmuseum.berlin
www.technikmuseum.berlin

Anfahrt

U-Bahn: U1, U3, U7 (Haltestelle Möckernbrücke), U1, U2, U3 (Haltestelle Gleisdreieck)
S-Bahn: S1, S2, S25, S26 (Haltestelle Anhalter Bahnhof)

Öffnungszeiten

Di. bis Fr.: 9.00 bis 17.30 Uhr
Sa. und So.: 10.00 bis 18.00 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt

8€ | ermäßigt 4€
Kinder bis 6 Jahre frei
Freier Eintritt an jedem ersten Sonntag im Monat.
Die Buchung von Onlinetickets wird empfohlen.
www.berlin.technikmuseum/tickets

Führungen

Sa., So. und mit Anmeldung
Täglich Vorführungen

Barrierefreiheit

Eingeschränkt
www.technikmuseum.berlin/besuch/barrierefreiheit

Best of

Produktion damals und heuteTransport und Verkehr

Deutsches Technikmuseum

Mensch und Technik


Wie entsteht Papier? Was ist eine Setzmaschine? Und warum braucht man Unterseekabel für ein funktionierendes Internet? Ein Besuch im Deutschen Technikmuseum ist eine Entdeckungsreise durch die Kulturgeschichte der Technik. Schauvorführungen, Mitmach-Angebote und die Experimentierstationen im Science Center Spectrum machen den Museumstag zum Erlebnis. Wer dann eine Pause braucht, stärkt sich in einem der Museumscafés in historischem Ambiente.

Darüber hinaus ist der Museumspark des Deutschen Technikmuseums zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Überwachsene Gleisanlagen, zwei Ringlokschuppen mit Drehscheiben und ein weithin sichtbarer Wasserturm erinnern an das ehemalige Bahnbetriebswerk Anhalter Bahnhof. Laut, betriebsam und der Himmel voller Dampf – so sieht das Gelände um 1900 aus. Das Areal gehört damals zu einem der größten Verkehrsknotenpunkte Berlins. Als „Landschaft aus Eisen und Stahl“ beschreibt der Schriftsteller Joseph Roth 1924 das Gebiet um den U-Bahnhof Gleisdreieck. Im Zweiten Weltkrieg werden jedoch viele Gebäude und Anlagen zerstört. Nach dem Krieg folgt die Teilung der Stadt und der in West-Berlin gelegene Anhalter Bahnhof versinkt schließlich in einen Dornröschenschlaf.

In Teilen des historischen Bauensembles am Gleisdreieck eröffnet 1983 das "Museum für Verkehr und Technik". Etwa hundert historische Berliner Techniksammlungen finden hier ein neues Zuhause. Das Haus und die Ausstellungen werden seitdem kontinuierlich erweitert. Ein "Rosinenbomber" der Luftbrücke 1948/49 auf dem Dach des modernen Erweiterungsbaus am Landwehrkanal ist inzwischen ein weithin sichtbares Aushängeschild des Deutschen Technikmuseums.

Das Deutsche Technikmuseum ist Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Es ist Startpunkt unserer Radroute »Warmes Licht und kühles Bier«. Die Meilensteine der Berliner Industriegeschichte widmen dem Aufstieg Berlins zum Eisenbahnzentrum einen eigenen Abschnitt.


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