Die Ausstellung „Zug zur Zukunft – Wie geht Verkehrswende?“ des VBB, ist vom 12. Mai 2022 bis 31. Mai 2023 im Deutschen Technikmuseum zu sehen. Die Ausstellung nimmt klimafreundlichen Nahverkehr in den Fokus und beleuchtet Technologien, Probleme und Prozesse. Eine Themeninsel beschäftigt sich mit der historischen Siemensbahn und der geplanten Revitalisierung.

Die Dampflokfreunde Berlin laden zum Sommerfest ins Bahnbetriebswerk Schöneweide ein. Über 20 Lokomotiven und Wagen warten auf staunende Besucher:innen. Ein besonderes Highlight ist der frisch sanierte Wasserturm aus dem Jahr 1906. Neben Biergarten und Speisewagen gibt es auch eine Kindereisenbahn und Dampflokomotiven zum Anfassen.

Das diesjährige Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft findet am 27. und 28. Oktober, statt. Das Thema lautet »Gestalten und Erhalten – Industriekultur in Transformation. Potenziale für Zivilgesellschaft und Stadtentwicklung«.

Wir betrachten re-use-Projekte der Industriekultur, die in den letzten Jahrzehnten in der Metropolregion Berlin-Brandenburg entstanden sind. Wie wurde aus der Industrie-Metropole des späten 19. Jahrhunderts die Industriekultur-Metropole von heute? Dieser Frage möchten wir gemeinsam mit unserem überregionalen Publikum nachgehen.

Am 14.05.2022 führt der Denkmalpflege-Verein Nahverkehr durch seine historische Sammlung im Betriebshof Köpenick. Schauen Sie beim Tag der offenen Tore hinter die Kulissen des Straßenbahnbetriebshof.

Wer die Fahrzeuge nicht nur anschauen, sondern auch erleben möchte, ist hier richtig. Denn an diesem Tag starten auch mehrere kleine Rundfahrten durch die Altstadt Köpenick.

Rund um den Internationalen Museumstag finden in Berlin zahlreiche Sonderführungen, Workshops und Veranstaltungen statt. Mit dabei sind auch einige unserer Schauplätze wie das Museums Kesselhaus Herzberge, das Energie-Museum Berlin und die Berliner Unterwelten. Die Angebote finden vor Ort oder auch digital statt.

Das Motto im Deutschen Technikmuseum lautet am Sonntag: Tritt in die Pedale! Bei freiem Eintritt können Besuchende ihre mitgebrachten Fahrräder fit für den Frühling machen, das Rad gegen Diebstahl sichern lassen und mit ihren Kindern personalisierte Reflektoren basteln.

Bei dieser Gelegenheit stellen wir vor Ort unsere fünf Fahrradrouten der Industriekultur vor. Die druckfrischen Flyer sind bereit, die Fahrradsaison kann starten.

Das Museum für Kommunikation Berlin zeigt in einer Bilderreise die technischen Visionen von gestern. Der Traum vom Fliegen, das Leben im All oder unter Wasser – diese Visionen gab es schon im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Die Ausstellung präsentiert in Illustrationen und Romanen, auf Postkarten und in Filmen technische Visionen aus der Vergangenheit, die heute teilweise Alltag sind.

NS-Zwangsarbeit war vor 80 Jahren ein Massenphänomen in Berlin. Der Krieg erforderte immer mehr und neue Arbeitskräfte. Um die Verschleppung von Menschen effizienter zu organisieren, schuf das NS-Regime extra eine Zentralbehörde. Mit der „Lagerbauaktion 1942“ entstanden hunderte Unterkunftslager im Stadtgebiet.

Die Reihe „NS-Zwangsarbeit vor unserer Haustür“ betrachtet in 12 Veranstaltungen die einzelnen Berliner Bezirke. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, wie es möglich sein konnte, dass diese Verbrechen direkt vor unserer Tür stattfanden und welche Auswirkungen sich daraus für das Heute ergeben.

Die Sonderausstellung »In den Kellern Berlins« im Industriesalon Schöneweide widmet sich einem bis heute wenig bekannten Thema. Ende des Zweiten Weltkriegs verlagerten Industriekonzerne in Berlin Teile ihrer Rüstungsproduktion in bombensichere unterirdische Funktionsräume – mitten in der Stadt.

Am Beispiel des Röhrenwerks Telefunken, damals 100-prozentige Tochter der AEG, geht die Ausstellung auf Spurensuche. Telefunken produzierte in Kellerfabriken in Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Mitte. Die hergestellten Elektronenröhren waren ein wichtiges Bauteil in Radiogeräten und genauso ein notwendiger Bestandteil für kriegswichtige Funk- und Radargeräte.

Die Ausstellung thematisiert ebenfalls die Rolle der Zwangsarbeit und einen Konflikt, wie die Keller zum Schutz der Zivilbevölkerung genutzt wurden.

Das Deutsche Technikmuseum zeigt in der Sonderausstellung „Alltag an Schienen. Fotografien aus der DDR von Burkhard Wollny“ Schwarz-Weiß-Fotografien von entlegenen Bahnhöfen, schweren Dampflokomotiven und vielen Fahrgästen.

Entstanden sind die Bilder vor dem Mauerfall. Der Fotograf Burkhard Wollny reiste immer wieder in die DDR und West-Berlin. Dabei sind ihm Momentaufnahmen vom normalen Alltagsleben auf den Bahnhöfen gelungen. Omnipräsent – die alten Lokomotiven.