Jedes Jahr am 22. April wird weltweit der Earth Day gefeiert – ein Tag, der für einen umweltbewussten Lebensstil wirbt. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Planet versus Plastik“.

Das Ökowerk veranstaltet ein eigenes Earth Weekend, bei dem sich alles um nachhaltigen Konsum, Klima- und Ressourcenschutz sowie Selbstwirksamkeit dreht. Die Veranstaltungen setzten Impulse und sollen zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren.

Mit dabei sind u.a. die fLotte Freie Lastenräder für Berlin, ein Trennmobil der BSR und das Schauspiel „Müll Side Story“.

Vom 30. Mai bis 19. Juni 2024 geht das STADTRADELN in Berlin in eine neue Runde. Tausende Berlinerinnen und Berliner treten wieder in die Pedale und fahren möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, für die Fitness oder ins Grüne: Jeder geradelte Kilometer vermeidet CO2 und schont das Klima. Nebenbei lassen sich neue Wege durch Berlin entdecken und etwas für die Gesundheit tun.

Als lokaler Partner unterstützt das bzi die Aktion STADTRADELN in Berlin. Auf unseren Fahrradrouten der Industriekultur lassen sich zahlreiche STADTRADELN-Kilometer sammeln.

Der Traditionsbus lädt zu einer 2,5-stündigen „Spurensuche“ durch das historische Berlin ein, entlang der einstigen Route der Linie 24. Diese führte einst von der Moabiter Wiebestraße zum Flughafen Tempelhof, von AEG nach THF, vorbei an Brauereien und Polizeistationen.

Während der moderierten Fahrt erfahren die Gäste viel Wissenswertes zur Umgebung, kurioser Anekdoten und interessanten Geschichten.

Vom 30. März bis 14. April findet die Aktion „Ab ins B! – Entdeckertage außerhalb des S-Bahnrings“ statt. Alle, die in Berlin wohnen oder die Stadt besuchen, können Berlin zwischen S-Bahnring und Stadtgrenze (VBB Tarifgebiet B) erkunden. Über 130 Orte in zehn Bezirken beteiligen sich – von „A“ wie Alliierten Museum bis „Z“ wie Zitadelle Spandau. Da darf das „I“ wie Industriekultur nicht fehlen.

Wir bieten zur Aktionswoche kostenfrei geführte Fahrradtouren an. Mit dabei ist die neue Radroute „Natur und Infrastruktur“ als Sneak Preview. Ab Mitte Juli, pünktlich zu den Berliner Sommerferien, gibt es die Tour dann auch auf unserer Website.

Der Industriespaziergang zur Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit bietet Einblicke in die Wirtschafts- und Industriegeschichte des Bezirks Reinickendorf, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs. Die sechs Kilometer lange Tour führt vorbei an wichtigen Produktionsstätten wie Alkett und Maget und beleuchtet den Einsatz von Zwangsarbeit, darunter das Lager „Krumpuhler Weg“. Die Geschichte dieses Lagers ist umfassend dokumentiert und stellt berlinweit eine Besonderheit dar.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Museums Reinickendorf mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv e.V. und findet im Rahmen des BildungsPortals NS Zwangsarbeit statt.

Entdecken Sie die Maschinenhalle des Ökowerks auf eigene Faust! Vor Ort können Sie sich mit allen Fragen an die Expert:innen wenden.  

Die Sonderausstellung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit erzählt die Geschichte des tschechisch-russischen Chemikers Konstantin Žadkěvič, der während des Zweiten Weltkriegs in Berlin-Tempelhof arbeitete. Žadkěvič knüpfte noch während des Krieges Kontakte mit Zwangsarbeiter:innen aus ganz Europa. Nach Kriegsende wollten sie für ein vereintes sozialistisches Europa kämpfen. 1943 nahm ihn die Gestapo allerdings fest und er wurde zusammen mit anderen Mitgliedern der Widerstandsgruppe hingerichtet.

Die Ausstellung „Arbeit, Zwang und Widerstand“ würdigt ihre mutige Geschichte, die lange Zeit vergessen war.

Maschinen aus über 200 Jahren treffen sich im Ziegeleipark Mildenberg zum Märkischen Dampfspektakel. Auf verschiedenen Spurweiten sind im gesamten Park Feldbahnzüge aus ganz Europa unterwegs. Angetrieben natürlich mit Dampf. Neben den eindrucksvollen Maschinen lädt auch die Ziegelei zum Erkunden ein. Dabei steht das traditionsreiche Handwerk des Ziegelstreichens im Vordergrund.

Wer den Weg nach Mildenberg auch schon per Dampf zurücklegen möchte, wird bei den Dampflokfreunden Berlin fündig. Um 8:00 Uhr bricht die Dampflok mit historischen Waggons und Speisewagen am S-Bahnhof Schöneweide auf. Abfahrt für den Heimweg ist um 17:15 Uhr am Bahnhof Zehdenick.

Wie unterscheidet sich die Rezeption von Industriekultur in verschiedenen Bundesländern? Aus welchen Perspektiven lassen sich Industriekultur und -Denkmalpflege heute und zukünftig betrachten?

Bei der zweitägigen Tagung „Industriekultur Quo Vadis? – Stand und Perspektiven der Industriekultur und Industriedenkmalpflege in Deutschland“ an der TU Bergakademie Freiberg treffen sich Vertreter:innen aus ganz Deutschland. Stellvertretend für Berlin sprechen Nico Kupfer und Joseph Hoppe vom Berliner Zentrum Industriekultur.

Am Tag der Archive am 2. und 3. März finden deutschlandweit Veranstaltungen zum Motto Essen und Trinken statt. Auch Berliner Archive laden zu sich ein. Mit dabei sind zum Beispiel das Landesarchiv in Reinickendorf und das Archiv der DDR-Opposition in der Stasi-Zentrale. Ein besonders vielfältiges Programm bietet das Tagebuch- und Erinnerungsarchiv, das im Kulturhaus Baumschulenweg zu Gast ist.