Seit 200 Jahren basieren große Teile unseres Alltags auf fossilen Rohstoffen. Auch viele technische Erfindungen im Deutsche Technikmuseum wären ohne Kohle, Gas und Öl nicht möglich. Auf diese Abhängigkeit weist die Intervention Carbon Culture hin. Die Folgen der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen werden aufgezeigt und kritisch eingeordnet.

Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin gibt zum 250. Geburtstag der Königin Luise einen Einblick in ein ganz besonderes Archivstück. Eine von Johann Gottfried Schadow angefertigte Porträtbüste der Königin ist seit 1873 im Modellbuch der KPM. Für das Projekt „Kulturgut Digital“ wurde sie rekonstruiert, wissenschaftlich erschlossen und digitalisiert. In einem Vortrag erfahren Sie mehr über dieses Projekt und die Verbindung der Königin Luise zur KPM. Im Anschluss erwartet Sie eine exklusive Führung durch die KPM-Modellwerkstatt.

Der Pfefferberg ist ein Ort mit bewegter Vergangenheit: Seit 1841 beherbergt er Industriekultur im Prenzlauer Berg. Die kostenlose Führung „Der Pfefferberg im Wandel der Zeit“ zeigt Ihnen die Geschichte dieses Orts, der heute Kunst, Kultur und Gastronomie beherbergt.

Lernen Sie das älteste Wasserwerk Berlins kennen: Die Geschäftsführerin des Ökowerks nimmt Sie mit auf eine Zeitreise.

Das in der Gründerzeit erbaute Wasserwerk ist fast 100 Jahre in Betrieb. Die politisch-historische Führung zeigt, welche Rolle das Wasserwerk im aufstrebenden Berlin der damaligen Zeit spielt.

In der MaHalla, einer Halle der ehemaligen AEG-Werke in Oberschöneweide, findet ein besonderes Konzerterlebnis statt. Das Publikum ist umringt von 50 leicht unterschiedlich gestimmten Pianos, gespielt von Berliner Pianist:innen. Zusammen mit den Musikerinnen und Musikern des Klangforum Wien entsteht ein immersives Klangerlebnis. Aufgeführt wird die performative Komposition 11.000 Saiten von Georg Friedrich Haas.

Der 13. bundesweite Tag der Archive steht unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“. Das Landesarchiv Berlin lädt in Kooperation mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv ein zum Tag der offenen Tür. Auf Sie warten Führungen, Mitmach-Angebote, Vorträge und Gespräche.

Besonders interessant: Angeboten werden Führungen über das Gelände der ehemaligen Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken (DWM), auf deren Gelände sich die Archive heute befinden.

Am 15. März lädt das Deutsche Technikmuseum zum Tag der Druckkunst ein. In der Dauerausstellung Drucktechnik gibt es Vorführungen zum Thema Steindruck sowie die Möglichkeit, mit den Vorführenden ins Gespräch zu kommen.

Die historischen Maschinen und Geräte stammen aus der Werkstatt der Berliner Stein- und Offsetdruckerei Paul Pittius aus dem 19. Jahrhundert. Zwei Sonderführungen mit dem Team der Provenienzforschung des Museums beleuchten die Geschichte der Druckerei und das Schicksal der Eigentümer, die als Juden verfolgt wurden.

Erleben Sie eine historische Steindruck­presse von 1866 in Aktion – genau jenes Modell, mit dem Käthe Kollwitz arbeitete. Der Künstler Diogo deCalle führt das traditionsreiche Verfahren vor und druckt mit zwei Original-Lithosteinen der Künstlerin: „Brot“ (1924) und „Mutter mit Jungen“ (1933). 

Diese seltene Gelegenheit bietet sich Ihnen nur an besonderen Terminen, da die Presse normalerweise im Veranstaltungsraum steht und den meisten Besuchern verborgen bleibt.

18 bunte Stationen am Campus der HTW Berlin erklären die Sustainable Development Goals (SDG) der UN. Beim geführten Spaziergang über den Campus stolpern Sie z. B. über die Themen „Gesundheit und Wohlergehen“ oder „Weniger Ungleichheiten“. Die Themen der SDGs begegnen uns allen im Alltag, wenn auch meist unbewusst. Der gemeinsame Spaziergang erkundet den SDG Lernpfad an der HTW und geht der Frage nach, wie Industriekultur und Nachhaltigkeit zusammenhängen.

Der SDG Lernpfad entstand in einer Kooperation des Lehrenden Service Center und des Berliner Zentrum Industriekultur. Das Design stammt von Studierenden aus dem Industrial Design.

Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg lädt zu einer Fachexkursion per Fahrrad ein, organisiert vom Architekten und Bauhistoriker Steffen Adam. 

Ziel ist der Schwerbelastungskörper, ein historisches Ingenieurbauwerk, das zur Erprobung der Bodentragfähigkeit für monumentale Bauprojekte in der NS-Zeit errichtet wurde.