Seit 1896 sind Post und Fahrrad ein unschlagbares Team. Die neue Sonderausstellung im Museum für Kommunikation Berlin zeigt mit historischen Fahrrädern, Dienstkleidung, Fotografien und Dokumenten, wie das Postfahrrad die Zustellung über 125 Jahre hinweg verändert hat. 

Erleben Sie diese Geschichte hautnah: Mit einem vollbeladenen Zustellfahrrad können Sie selbst ausprobieren, wie sich die Arbeit anfühlt.

Rund 20 großformatige Fotografien setzen drei historische Flugzeuge des Deutschen Technikmuseums eindrucksvoll in Szene: die Iljuschin IL-14P, die Douglas C-54 „Skymaster“ und die Focke-Wulf 200 „Condor“. Zu sehen ist die Fotoausstellung im THF TOWER

Berliner Fotografen der Interessengemeinschaft „Lichtlinsen“ haben die Maschinen aus ungewöhnlichen Perspektiven fotografiert: in den Hangars und auf dem Vorfeld des Flughafens Tempelhof. 

Entdecken Sie die historische Bedeutung dieser Flugzeugklassiker für die Berliner Luftfahrtgeschichte. Der Eintritt ist frei.

Das Deutsche Technikmuseum präsentiert die Sonderausstellung „Rückenwind“ für Familien und Schulklassen. Sie zeigt Meilensteine der Geschichte des Fahrrads und lädt zum Mitmachen und Entdecken ein.

Ob E-Bike, BMX oder Lastenrad: Das Thema der Sonderausstellung ist Fahrradfahren in der Stadt mit all seinen Facetten. Es wird beleuchtet, wie sich Radfahren in der Stadt mit der Zeit verändert hat. Auch Sicherheitsaspekte kommen nicht zu kurz.

Für Schulklassen und Familien gibt es ein kostenloses Begleitprogramm, außerdem gibt es einen Podcast für Kinder.

Die neue Austellung des Industriesalons Schöneweide beschäftigt sich mit Schöneweide als „historisches Silicon Valley“, als Gründerzentrum, in den Jahren 1895 bis 1933. Die Ausstellung stellt Menschen (meist Ingenieure) vor, die zum technischen Fortschritt des Industriereviers Schöneweide beigetragen haben.

Die Sonderausstellung „Freiheit auf zwei Rädern“ zeigt über 40 großformatige Fahrradplakate aus Frankreich, entstanden in der Zeit um 1900.

Damals ist das Fahrrad ein modernes Verkehrsmittel und das Plakat ein neues Werbemedium. Die neue „Wandkunst“ drückt Kreativität aus, wird aber auch als „Plakatpest“ bezeichnet. Werbetreibende produzieren um die Jahrhundertwende für das Fahrrad mehr Plakate als für jedes andere Produkt.

In den Motiven spiegeln sich gesellschaftliche Ideale wider. Das Fahrrad versprach Freiheit und individuelle Mobilität – für Männer und Frauen. Die Plakate sollten dem Vorurteil entgegenwirken, Radfahren wäre für Frauen unschicklich.

Die jetzt im Deutschen Technikmuseum gezeigten historischen Fahrradplakate sind Teil einer Sammlung des Historischen Archivs des Museums.

Die Sonderausstellung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit erzählt die Geschichte des tschechisch-russischen Chemikers Konstantin Žadkěvič, der während des Zweiten Weltkriegs in Berlin-Tempelhof arbeitete. Žadkěvič knüpfte noch während des Krieges Kontakte mit Zwangsarbeiter:innen aus ganz Europa. Nach Kriegsende wollten sie für ein vereintes sozialistisches Europa kämpfen. 1943 nahm ihn die Gestapo allerdings fest und er wurde zusammen mit anderen Mitgliedern der Widerstandsgruppe hingerichtet.

Die Ausstellung „Arbeit, Zwang und Widerstand“ würdigt ihre mutige Geschichte, die lange Zeit vergessen war.

Seit der Einführung des Kinos spielen Plakate eine entscheidende Rolle in der Filmkommunikation: Sie bringen das Kino auf die Straße und rufen Gefühle im großen Stil hervor.

Die Ausstellung „Großes Kino“ zeigt 300 authentische Filmplakate aus den Jahren 1900 bis 2020, die aus der Sammlung für Grafikdesign der Kunstbibliothek am Kulturforum stammen.

Wie erinnern wir uns an Geschichte? Welche Geschichten werden erzählt? Welche Bedeutung haben Orte der Erinnerung für die umliegende Bevölkerung? Die Sonderausstellung „Erinnern in Lichtenberg“ im Museum Lichtenberg wirft einen Blick auf die Gedenk- und Erinnerungskultur des Bezirks. Dabei stehen sieben Themen im Fokus, wie beispielsweise die Erstürmung der Stasi-Zentrale, das Schloss Friedrichsfelde oder das „Arbeitserziehungslager Wuhlheide“ aus der NS-Zeit.

Jeden zweiten Samstag im Monat öffnet das U-Bahn Museum seine Tore. Es sitzt im historischen Stellwerk des U-Bahnhofs Olympiastadion. Neben dem eindrucksvollen Stellwerk ziehen auch allerhand Objekte aus über 100 Jahren U-Bahngeschichte die Blicke auf sich. Fachkundige Ehrenamtliche erwecken die Ausstellung mit Anekdoten zum Leben. Ein weiteres Highlight ist der U-Bahn-Fahrsimulator mit verschiedenen Streckenabschnitten der U8.

Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle Industriemalerei von Achim Mogge. Der Künstler thematisiert in seinen bildern die Transformation der Industriegesellschaft. Dabei fällt sein Blick häufig auf alltägliche Industrieprodukte, die er zu „Ikonen des Alltags“ erhebt.