Lernen Sie das älteste Wasserwerk Berlins kennen: Die Geschäftsführerin des Ökowerks nimmt Sie mit auf eine Zeitreise.
Die politisch-historische Führung nimmt auch Bezug auf die aktuell relevante Umweltbildung und ist Teil des Langen Tag der StadtNatur.

Normalerweise sind die Wagen der Eisenbahn im Lokschuppen des Deutschen Technikmuseums verschlossen. Doch am Museumssonntag gibt es die Gelegenheit, die ikonischen Wagen der Berliner S-Bahn von innen zu erkunden.

Die Express-S-Bahn fuhr zwischen 1936 und 1990 durch Berlin. Die Mitglieder des Fördervereins des Technikmuseums stehen für Fragen aller Art zur Geschichte der S-Bahn zur Verfügung.

Die Kiez-Tour des Industriesalons Schöneweide führt entlang der „Hauptstraße“ von Oberschöneweide. Der Guide berichtet auf der Tour Wissenswertes, Skurriles und Unerhörtes über die Häuser und ihre Bewohner aus über 100 Jahren. Stationen sind beispielsweise die Villa des Baulöwen Lehmann aus dem Jahr 1894, die alte Brauerei im Hinterhof, das ehemalige Kino und die legendäre Kneipe „Stumpfe Ecke“. Dort tranken einst die KWO-Mitarbeiter um sechs Uhr früh ihr Feierabendbier.

Ein verlassener Raum im ehemaligen Postamt W66: Darin befinden sich Maschinen und Geräte, die seit 1973 still stehen und unverändert sind. Bei der Rohrpost-Führung einmal im Monat können Besucher:innen einen Blick in den geheimen Rohrpostkeller werfen. Er ist die einzige verbleibende Maschinenstation innerhalb der Berliner Stadtrohrpost, die einst die ganze Stadt umspannte. 100 Jahre lang war die Rohrpost das schnellste Transportmittel für Informationen. Übrigens: Das Museum für Kommunikation sucht Zeitzeug:innen, die bei der Berliner Rohrpost bis in die 1970er-Jahre gearbeitet haben.

Einmal im Monat führt Archivleiter Sebastian Schuth durch den neugestalteten Lesesaal und die neue Dauerausstellung im Eingangsbereich des Archivs. Bei der Archivführung gibt er außerdem Einblick in die Arbeitsweise des Archivs und stellt ausgewählte Bestände aus der Geschichte Spandaus vor.

Ende des 19. Jahrhundert war Berlin die schmutzigste Hauptstadt in Europa und wurde später die sauberste. Wie ist das gelungen?

Antworten gibt es bei einer Führung im Ökowerk Berlin. Im Wasserwerk Teufelssee entdecken Besucher:innen die Dampfmaschinen, den Rieseler und die Filterhallen. Außerdem gibt es Einblicke in die Industriearchitektur des Gebäudes.

Der Flughafen Tempelhof galt während der deutschen Teilung als „Berlins Tor zur Welt“. Während der Luftbrücke wurde er weltbekannt. Doch das monumentale Flughafengebäude ist auch ein wichtiges Zeugnis der nationalsozialistischen Vergangenheit der Stadt. Diese Führung beleuchtet die ältesten Schichten des Gebäudes. Die Spurensuche zur NS-Geschichte des Flughafens Tempelhof 1933–1945 führt als dialogische Erkundung durch das monumentale Gebäude. 

An jedem letzten Samstag im Monat stellt das Energie-Museum eine besondere Auswahl seiner mehr als 5.000 ausgestellten Exponate vor. Bei der Expressführung erhalten Besucherinnen und Besucher einen Überblick über die Geschichte der elektrischen Energieversorgung Berlins.

Eine Entdeckungsreise durch historische Epochen und Räumlichkeiten erwartet Besuchende im ältesten Wasserwerk Berlins. Am Sonntag, den 11. Februar, von 11:30 bis 13:00 Uhr, lädt das Naturschutzzentrum Ökowerk zu einer Führung mit politisch-historischem Schwerpunkt ein. Heidrun Grüttner und Michael Schwoy erzählen dabei die Rolle des Wasserwerks in der Entwicklung Berlins zur Großstadt gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Das in der Gründerzeit errichtete und fast ein Jahrhundert lang betriebene Wasserwerk bietet Einblicke in seine Industriegeschichte. Die Führung bietet die Möglichkeit, in der Maschinenhalle die Atmosphäre eines Denkmals zu erleben und die Industriekultur vergangener Zeiten zu bestaunen.