Das diesjährige Forum läuft unter dem Titel: „Industriekultur.Ost. Wie geht Osten? Bestandsaufnahme und Perspektiven“. In verschiedenen Panels wird erörtert, wie groß sie Schnittmengen der Begriffe und Erfahrungen in den Industriekultur-Regionen des Ostens sind und wo Unterschiede und Gegensätze sichtbar werden.

Ähnlichkeiten verbinden, Unterschiede interessieren, Fremdes macht neugierig. Unser Forum soll Raum geben für Selbstbefragung, Bericht, Analyse, Austausch und Verbindung. Mehr noch als sonst soll diesmal der offene Dialog das Format bestimmen. Wir wollen möglichst vielen interessanten Stimmen eine Plattform bieten.

Noch bis zum 25. Oktober läuft in der Saarländischen Galerie die Ausstellung „Kohle I Stahl I Kunst„. Am 16. Oktober findet dazu ein Symposium statt. Verschiedene Referent:innen finden sich zusammen unter dem Motto „Kunst als Katalysator für lebendige Vergangenheit“. Auch für einen Dialog und Fragen gibt es Zeit.

Wie unterscheidet sich die Rezeption von Industriekultur in verschiedenen Bundesländern? Aus welchen Perspektiven lassen sich Industriekultur und -Denkmalpflege heute und zukünftig betrachten?

Bei der zweitägigen Tagung „Industriekultur Quo Vadis? – Stand und Perspektiven der Industriekultur und Industriedenkmalpflege in Deutschland“ an der TU Bergakademie Freiberg treffen sich Vertreter:innen aus ganz Deutschland. Stellvertretend für Berlin sprechen Nico Kupfer und Joseph Hoppe vom Berliner Zentrum Industriekultur.

Der Titel des diesjährigen Forums lautet: „Stadt – Land – Luft. Industriekultur-Landschaften der Luftfahrt. Geschichte und Perspektiven“. Wir wollen untersuchen, was passiert, wenn Flughäfen in Deutschland und Europa funktionslos werden. Wir betrachten Konstruktionen, technisch-ökonomische Synergien, den Denkmalschutz und Nachnutzungskonzepte.

Anlass ist das 100-jährige Jubiläum am Flughafen Tempelhof, der im Oktober 1923 als Zentralflughafen Tempelhof eröffnete. Trotz der Stilllegung vor 15 Jahren sind viele Fragen zur Zukunft des Geländes weiterhin offen.

Das diesjährige Berliner Forum für Industriekultur und Gesellschaft findet am 27. und 28. Oktober, statt. Das Thema lautet »Gestalten und Erhalten – Industriekultur in Transformation. Potenziale für Zivilgesellschaft und Stadtentwicklung«.

Wir betrachten re-use-Projekte der Industriekultur, die in den letzten Jahrzehnten in der Metropolregion Berlin-Brandenburg entstanden sind. Wie wurde aus der Industrie-Metropole des späten 19. Jahrhunderts die Industriekultur-Metropole von heute? Dieser Frage möchten wir gemeinsam mit unserem überregionalen Publikum nachgehen.

Das Thema der diesjährigen WERKSTATT Industriekultur lautet: Bestandsaufnahme Ehrenamt. Viele kleinere und größere Orte der Industriekultur setzen auf ehrenamtliches Engagement. Die WERKSTATT blickt auf Best-Practice Beispiele, aber auch Herausforderungen und Zukunftsperspektiven zum Thema Ehrenamt.