Fahrradroute ist ausgeschildert

Unser Logo weist den Weg

Berlin als Open-Air-Museum der Industriekultur: Die Fahrradroute „Warmes Licht und kühles Bier“ ist ausgeschildert

Berlin, 17.04.2026 – Die erste von insgesamt acht preisgekrönten Fahrradrouten der Berliner Industriekultur ist pünktlich zum Start der Fahrradsaison ausgeschildert. Die Themenroute „Warmes Licht und kühles Bier“ führt Radfahrerinnen und Radfahrer auf komfortablen Wegen durch spannende Berliner Zeitgeschichte.

Das Logo mit weißem Blitz auf rotem Grund weist den Weg quer durch Kreuzberg, Mitte, Wedding und Prenzlauer Berg. Die 25 Kilometer lange Route führt auf sorgsam ausgewählten Wegen zu 18 Sehenswürdigkeiten der Berliner Industriekultur, insbesondere zu eindrucksvollen Schauplätzen der Elektroindustrie und zu vielen Brauereien in Prenzlauer Berg. Selbst für Berlinerinnen und Berliner gibt es viel Neues zu entdecken. Die Kombination von Geschichte, Kultur und Natur macht die Radroute zu einem besonderen Erlebnis. Die Informationen über die Route sind als gedruckte Flyer, PDF-Download, GPX-Tracks und per Routennavigator komoot zugänglich – auf Deutsch und Englisch.

Das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) hat die Fahrradroute in enger Zusammenarbeit mit infraVelo, dem Berliner Senat, visitBerlin und vielen weiteren Partnern entwickelt. Die Finanzierung erfolgte aus Landesmitteln. infraVelo hat die Beschilderung umgesetzt.

Die Themenroute »Warmes Licht und kühles Bier« auf einen Blick

  • Länge: 25 km (21 km auf Asphalt)
  • Wegearten: Radwege, Nebenstraßen und Uferwege
  • 18 Sehenswürdigkeiten (16 davon stehen unter Denkmalschutz)
  • Strecke: führt durch verschiedene Kieze in Kreuzberg, Mitte, Wedding, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg
  • Entspannte Pausen: 9 Gaststätten an Orten der Industriekultur
  • Beschilderung: 85 Wegweiser und 100 Routenplaketten weisen den Weg (und sind mit einem Schutz gegen Aufkleber und Graffiti beschichtet)
  • Start/Ziel: Deutsches Technikmuseum
  • Schwierigkeit: leicht
Gruppenbild zum Pressetermin: Eröffnung der Radroute,
vl.n.r: Christian Tänzler, Pressesprecher, visitBerlin | Joseph Hoppe, Leiter, Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) | Andreas Kraus, Staatssekretär, SenMVKU | Michael Fugel, Geschäftsführer, infraVelo | Antje Boshold, Projektleiterin Fahrradrouten, Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) | Joachim Breuninger, Direktor, Deutsches Technikmuseum | Foto: Frank Sperling

Zitate:

  • Joseph Hoppe, Leiter, Berliner Zentrum Industriekultur: Die imposanten Gebäude der Industriekultur sind bis heute überall sichtbar, ihre historische Bedeutung dagegen nicht. Wir haben die spannendsten Stories und die interessantesten Orte zusammengestellt und mit den schönsten Wegen verbunden. Per Rad werden die teils weit verstreut liegenden Orte als Ensemble erlebbar.
  • Andreas Kraus, Staatssekretär, SenMVKU: Die Industrialisierung hat das Berliner Stadtbild geprägt. Mit den Radrouten der Berliner Industriekultur wird die einzigartige Industriegeschichte der Stadt erfahrbar. Gleichzeitig fördern wir den nachhaltigen, schonenden und klimafreundlichen Tourismus in der Stadt.
  • Michael Fugel, CEO, infraVelo: Eine attraktive Radinfrastruktur richtet sich an alle: An Menschen, die im Alltag auf sichere und komfortable Verbindungen setzen, genauso wie an alle, die Berlin auf dem Fahrrad entdecken wollen. Die Berliner Radwegweisung ist eine unserer Kernaufgaben – und diese neue ausgeschilderte Route zeigt, was dabei rauskommt, wenn alle an einem Strang ziehen.
  • Christian Tänzler, Pressesprecher, visitBerlin: Die acht Fahrradrouten sind ein wichtiger Beitrag für stadtverträglichen und zukunftsfähigen Tourismus, da die Routen meist abseits der Touristenströme verlaufen. Die Auswahl der Schauplätze bedient das aktuelle Interesse der Gäste an ungewöhnlichen Orten und Geschichten, bei denen es viel Berlintypisches zu entdecken gibt.
  • Joachim Breuninger, Direktor, Deutsches Technikmuseum: Wir als Teil des Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) freuen uns besonders, dass drei der acht Fahrradrouten der Berliner Industriekultur am Deutschen Technikmuseum starten. Darüber informiert die neue Info-Stele vor dem Eingang des Science Center Spectrum in der historischen Ladestraße unseres Museums. Die Routen sind ein toller Rückenwind für unser stadtplanerisches Anliegen „Mehr Stadt fürs Rad!“.
Download Routenflyer Deutsch [PDF] Download Routenflyer Englisch [PDF] Zur Radroute „Warmes Licht und kühles Bier“

Fahrradrouten der Berliner Industriekultur gewinnen Engagementpreis „Fahrrad Berlin“

Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zeichnet gemeinsam mit dem FahrRat seit 2007 Projekte und Initiativen aus, die sich um die Radmetropole Berlin verdient gemacht haben. Ziel des Preises „Fahrrad Berlin“ ist es, das vielfältige Engagement der Berliner Fahrrad-Community und die Arbeit der Bezirke sichtbarer zu machen.

Dieses Jahr durfte das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) den Preis für die acht Fahrradrouten der Berliner Industriekultur entgegennehmen. Berlin hat Ecken, die Geschichten erzählen: alte Fabriken, vergessene Gleise, lebendige Spuren einer Stadt im Wandel. Die Fahrradrouten machen genau das erlebbar – auf zwei Rädern, mitten durch die Geschichte und quer durch die Stadt. Die Radrouten sind ein Gemeinschaftsprojekt. Bei vielen Testfahrten haben Expertinnen und Experten sowie Menschen, die gerne Rad fahren, ihr Wissen in die Entwicklung der Radrouten eingebracht.

Pressebilder zum Download finden Sie hier.

Über Berliner Zentrum Industriekultur (bzi)

Das Berliner Zentrum Industriekultur macht Berlins industrielles Erbe durch innovative Angebote und Vermittlungsformate sichtbar. Dabei steht es für eine nachhaltige Entwicklung dieses Erbes und setzt Impulse für die Positionierung Berlins als innovative Metropole. Das Berliner Zentrum Industriekultur ist eine Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (oberste Denkmalschutzbehörde Berlin).

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen finanziert das Berliner Zentrum Industriekultur. Die acht Radrouten der Berliner Industriekultur wurden zusätzlich durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert. Die Finanzierung der Ausschilderung der Radroute „Warmes Licht und kühles Bier“ erfolgte durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

Ansprechpartnerin:
Antje Boshold, Projektkoordinatorin Fahrradrouten
Tel. +49 30 5019 3845
E-Mail
https://industriekultur.berlin/erleben/fahrradrouten/

Über GB infraVelo GmbH

Die GB infraVelo GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der landeseigenen Grün Berlin GmbH und übernimmt Infrastrukturaufgaben für das Land Berlin und seine zwölf Bezirke. Den Schwerpunkt bilden Maßnahmen für eine attraktive und sichere Radverkehrsinfrastruktur. infraVelo entwickelt, baut und betreibt klimafreundliche und nachhaltige Infrastrukturen.

Ansprechpartnerin:
Alexandra Hensel, Bereichsleiterin Kommunikation & Partizipation
Tel. +49 30 700 906 340
Mobil +49 162 10 36 806
E-Mail
https://www.infravelo.de/

RADROUTEN

Ausflugstipps für die Sommerferien

Berliner Industriegeschichte per Rad entdecken

Berlin, 22.07.2025 – Pünktlich zu den Sommerferien lädt das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) dazu ein, die faszinierende Industriegeschichte der Hauptstadt auf zwei Rädern zu erkunden.

Entspannte Entdeckungstouren durch unbekannte Stadtteile
Die insgesamt acht „Fahrradrouten der Berliner Industriekultur“ führen abseits der üblichen Wege durch viele Bezirke. Selbst Berlin-Kenner entdecken dabei Neues. Und das ganz entspannt: Viele Strecken führen durch städtisches Grün, entlang von Kanälen und Flüssen. Am Wegesrand laden Gaststätten mit Industriekultur-Ambiente zu Pausen ein. Eine Route führt sogar per Fähre über die Spree. Eine andere empfiehlt einen Blick ins Strandbad Wannsee und zeigt den Zusammenhang mit Berlins industrieller Entwicklung.

Zeitreise durch die Industriegeschichte

Die ausgewählten Wege führen quer durch die Stadt und durch die gesamte Industriegeschichte der Metropole. Von der Ära der rauchenden Schlote über die Gaslaternenzeit bis zur Elektrifizierung und in die digitale Gegenwart.

Imposante und versteckte Schauplätze

Die Routen verbinden beeindruckende Orte wie die AEG-Turbinenhalle, die Malzfabrik oder die Schleuse Kleinmachnow. Etwas versteckt liegende Orte wie die Königlichen Feuerwerkslaboratorien, die Ballonhalle auf dem Tempelhofer Feld oder der Industriesalon Schöneweide ergänzen das Angebot. „Unsere detailliert ausgearbeiteten Radrouten machen stadthistorische Themen anschaulich erlebbar“, erläutert Antje Boshold vom bzi. „Sie sind für alle gedacht, die hautnah in einen unbekannten Teil der Berliner Stadtgeschichte eintauchen wollen.“

Praktische Tagesausflüge

Die Titel der thematisch sortierten Fahrradrouten machen neugierig: „Warmes Licht und kühles Bier“, „Innovation und Eleganz“ oder „Flieger und Feldlerchen“. Mit 8 bis 25 Kilometern Länge eignen sie sich als Tagesausflüge. Die Flyer beinhalten alle Informationen, die für einen gelungenen Ausflug notwendig sind. Dazu zählen auch Tipps für Pausen in Cafés oder Gaststätten. Praktisch: Alle Start- und Endpunkte sind bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Drei der Routen starten am Deutschen Technikmuseum, alle anderen an Berliner S-Bahnhöfen. Die kostenfreien Flyer und digitalen Angebote ermöglichen es, jederzeit spontan loszuradeln.

Kostenfreie Verfügbarkeit

Die Routen stehen auf der Website des Berliner Zentrum Industriekultur als Flyer und GPX-Tracks zum Download bereit. Ein Link führt zur Navigationsapp Komoot. Gedruckte Flyer können kostenfrei bestellt werden. Außerdem sind die Flyer in vielen Tourist-Infos der Stadt und am Deutschen Technikmuseum erhältlich – und das auf Deutsch und Englisch.

Übersichtskarte von Berlin mit allen acht Radrouten der Industriekultur Berlin

Informationen zu den Fahrradrouten der Industriekultur Berlin:
https://industriekultur.berlin/erleben/fahrradrouten/

Pressebildauswahl zur Meldung:
https://bzi.cloud.htwb.de/s/Zwi48Tf4LCFKewD

Herausgeber

Berliner Zentrum Industriekultur (bzi)
HTW Berlin | FB 5
Wilhelminenhofstraße 75 A
12459 Berlin

Über Berliner Zentrum Industriekultur (bzi):

Das bzi ist eine Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin), der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (Oberste Denkmalschutzbehörde Berlin). Es ist das Kompetenzzentrum für Berliner Industriekultur und macht die industrielle Vergangenheit der Stadt für die Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar und wird maßgeblich durch das Land Berlin finanziert und fachlich begleitet.

Kontakt

Antje Boshold

030-5019-3845 | 030-5019-3837
E-Mail

Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg

BAND 4

Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg

Berlin, 13.05.2025 – Die Geschichte der Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg zeigt eindrucksvoll, wie sich städtische Räume im Laufe der Zeit wandeln. Der neue Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“ beschreibt die reiche industrielle Vergangenheit des Bezirks sowie die kreative Umnutzung alter Industrieflächen. Herausgegeben vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) ist der vierte Band ab dem 24. April im Buchhandel erhältlich.

Bezirksstadträtin Eva Majewski, zuständig für Stadtentwicklung und Facility Management, betont: „Für das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ist die Industriekultur ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung. Sie verbindet unser historisches Erbe mit den Anforderungen einer modernen Stadt. In Tempelhof-Schöneberg erhalten und nutzen wir historische Bauten, um sie für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung einzubinden.“

Von gründerzeitlicher Backsteinarchitektur bis zu modernen Industriekomplexen – der Bezirk Tempelhof-Schöneberg bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erkundung. Prägende Bauwerke umfassen das Reichspostzentralamt, das Ullstein-Druckhaus und Deutschlands ersten großen Flughafen. Der Bezirk verbindet historisches Erbe mit nachhaltiger Stadtentwicklung. So verwandelte sich das Tempelhofer Feld in ein Naherholungsgebiet, während der Natur Park Südgelände auf dem früheren Rangierbahnhof Tempelhof einen wertvollen Beitrag zur städtischen Biodiversität leistet. Historische Industriegebäude finden heute neue Zwecke, wie etwa die Malzfabrik, die zu einem Quartier für gewerbliche und künstlerische Nutzung geworden ist.

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 4 Tempelhof-Schöneberg

Cover von Band 4

Download Leseprobe

Berliner Schriften zur Industriekultur, Leseprobe von Band 4, Gaswerk Mariendorf

Auszug aus dem neuen Band



Der vierte Band der Schriftenreihe stellt diese und weitere herausragende Objekte auf je einer Doppelseite vor. Historische und seltene Fotografien, ergänzt durch neu erstellte Bilder und Karten, illustrieren die bewegte Vergangenheit der verschiedenen Standorte. Aktuelle Informationen bieten zudem einen Einblick in die modernen Nutzungskonzepte.
Als besonderes Highlight enthält der Band die vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) entwickelte Radroute „Eisenbahn und Landebahn“, die zur Erkundung unbekannter Orte einlädt.

Die gesamte Reihe, herausgegeben vom bzi, erscheint beim Berliner L&H Verlag. Erhältlich für 12 Euro in Ihrer lokalen Buchhandlung oder online, bietet sie den perfekten Startpunkt für Ihre Entdeckungsreise in die Industriekultur – ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Weitere Informationen und Leseproben finden Sie bei der Reihe »Berliner Schriften zur Industriekultur«.

Pressebilder zum Download finden Sie hier.

Über Berliner Zentrum Industriekultur (bzi)

Das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) ist eine Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (Oberste Denkmalschutzbehörde Berlin). Es wird maßgeblich durch das Land Berlin finanziert und fachlich begleitet.

Kontakt

Anja Liebau

030 5019-3837
E-Mail

Stadtradeln

Vom 20. Mai bis 9. Juni 2026 treten tausende Berliner:innen in Hunderten von Teams wieder in die Pedale und fahren möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, für die Fitness oder ins Grüne: Jeder geradelte Kilometer vermeidet CO2 und schont das Klima. Nebenbei lassen sich neue Wege durch Berlin entdecken und etwas für die Gesundheit tun. Jeder geradelte Kilometer zählt!

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STADTRADELN: Ein Zeichen für ein klimafreundliches Berlin

Ein Zeichen für den Klimaschutz und ein lebenswertes Berlin: Ziel von STADTRADELN ist es, möglichst viele Menschen für das Radfahren im Alltag zu gewinnen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Aktionszeitraum sollen möglichst viele Kilometer CO2-frei mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

Die Aktion für mehr Klimaschutz und Radverkehr wird in Berlin von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt organisiert und vom ADFC Berlin e. V. unterstützt. Gesamtkoordinator der internationalen Aktion ist das Klima-Bündnis, das größte kommunale Netzwerk zum Schutz des Weltklimas.

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Anmelden und Team »Industriekultur Berlin« beitreten

Die Anmeldung startet ab dem 1. April 2026. Wenn Sie letztes Jahr schon mitgeradelt sind, können Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort wieder einloggen und dem Team „Industriekultur Berlin“ beitreten. Wer neu dabei ist, registriert sich einfach und tritt dem Team bei.

www.stadtradeln.de/berlin

Auftakt-Touren am 22. und 23. Mai

Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt bieten drei kostenfreie und exklusive Radtouren zum Auftaktwochenende an. Eine der Touren ist die Radroute »Kanal und Industrie« am 23. Mai um 11:00 Uhr.

Alle Radtouren sowie die Links zur Anmeldung finden Sie hier.

Touren-Tipps

Mit unseren inzwischen acht Fahrradrouten können Sie fleißig Kilometer sammeln und dabei die beeindruckende Berliner Industriekultur entdecken. Die Routen führen durch viel städtisches Grün zu spannenden Orten und sind ideal für alle, die Berlin aus einem neuen Blickwinkel erleben möchten. Entlang der Route lernen Sie auch den ein oder anderen Schauplatz der Berliner Industriekultur kennen. Dazu gehören Museen, historische Orte und traditionsreiche Unternehmen.

Auf unserer Website finden Sie bei den Fahrradrouten:

  • Flyer als PDF-Download
  • Links zur Audio-Navigation auf Komoot
  • GPX-Tracks zum Download
Zur Übersicht Fahrradrouten

Berliner Schriften zur Industriekultur

Die Berliner Stadtlandschaft ist geprägt von Industriekultur – auch dort, wo es niemand vermutet. Unbekannte Bauten erzählen ungewöhnliche Geschichten. Dazu gehört beispielsweise die Königliche Porzellan-Manufaktur (KPM), die seit 300 Jahren Porzellanluxus produziert. Oder ein Straßenbahndepot, das mittlerweile ein Oldtimer-Zentrum ist sowie eine Müllverladestation, in der sich heute ein Architekturbüro befindet. Diese Stadt steckt voller Umbrüche und Veränderungen, über die Sie mehr in der Reihe »Berliner Schriften zur Industriekultur« erfahren.

Neuer Band erschienen

Der vierte Band der Schriftenreihe führt nach Tempelhof-Schöneberg. Neben Wahrzeichen wie dem Flughafen Tempelhof oder dem Ullstein-Druckhaus gibt es Geheimtipps und unbekannte Orte zu entdecken. Dazu gehören frühe Filmstudios, einst berühmte Optikfirmen oder ehemalige Industriestandorte, die heute Vorbild für nachhaltige Stadtentwicklungskonzepte sind. 

Der Tagesspiegel schreibt: „Gerade in Berlin sind historische Industriebauten nicht nur stadtbildprägend. Vielmehr sind sie als Zeugnisse der Wirtschafts- und Architekturgeschichte, als Spiegel politischer wie sozialer Prozesse erhaltenswerte Kulturgüter par excellence.“ [Andreas Conrad, 09.07.2025, Industriekultur zum Nachradeln: Steinerne Ikonen in Tempelhof-Schöneberg neu entdecken, Der Tagesspiegel online]
Hier geht zum Artikel

Die Schriftenreihe ist beim L&H-Verlag erhältlich.
Zum Online-Shop

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 4 Tempelhof-Schöneberg

Cover von Band 4

Download Leseprobe

Berliner Schriften zur Industriekultur, Leseprobe von Band 4, Gaswerk Mariendorf

Auszug aus dem neuen Band



Berlins Industriekultur: Wandel und Wiederentdeckung

Mit den »Berliner Schriften zur Industriekultur« stellt das bzi in jedem Band 20 herausragende Objekte auf je einer Doppelseite vor. Historische und neu erstellte Fotos, Karten und aktuelle Informationen berichten von der vielfältigen Geschichte der Orte und vermitteln einen Einblick in heutige Nutzungskonzepte.

Berlin mit dem Fahrrad entdecken

Jedem Band ist eine für die Region passende Fahrradroute beigelegt:

Verlag

Die vom bzi herausgegebene Reihe erscheint beim Berliner L&H-Verlag. Die aktuellen Auflagen sind direkt beim Verlag, im Buchladen oder über die bekannten Online‐Vertriebswege erhältlich. Preis: 12 Euro.

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 1 Spandau und Siemensstadt

Band 1
Spandau / Siemensstadt

3. Auflage 2025
ISBN: 9783939629733

Zum Verlag

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 2 Treptow-Köpenick

Band 2
Treptow‐Köpenick

3. Auflage 2025
ISBN: 9783939629740

Zum Verlag

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 3, Charlottenburg und Moabit

Band 3
Charlottenburg / Moabit

2. Auflage 2025
ISBN: 9783939629757

Zum Verlag

Berliner Schriften zur Industriekultur, Band 4 Tempelhof-Schöneberg

Band 4
Tempelhof-Schöneberg

1. Auflage 2025
ISBN: 9783939629726

Zum Verlag