Trudelturm in Adlershof.
Motorenprüfstand in Adlershof.
Große Windkanal in Adlershof.
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Erbaut
1932 - 1940

Bauherr
Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt

Architekt
Hermann Brenner, Werner Deutschmann

Früher
Versuchslabore und Simulatoren

Heute
Forschungsstandort

Der Trudelwindkanal der Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt e. V. (DVL) wurde von 1934 bis 1936 erreichtet. | © Foto: Andreas FranzXaver Süß

Aerodynamischer Park in Adlershof

Trudelturm und Windkanal

Der Aerodynamische Park im Universitätsquartier der Humboldt-Universität in Berlin-Adlershof besteht aus einem Ensemble von Forschungsgebäuden aus den 1930er-Jahren. Sie spiegeln die Bedeutung des Ortes für die Anfänge der Luftfahrt um 1900. Nach Eröffnung des ersten deutschen Flughafens im benachbarten Johannisthal fanden hier zahlreiche Flugversuche statt. Um die Pioniere der Luftfahrt zu schützen, entstanden verschiedene Simulatoren. Es gab beispielsweise den Großen Windkanal, einen Trudelwindkanal, einen schallgedämpften Motorenprüfstand und einen Motorenhöhenprüfstand zur Erprobung neuer Flugzeugteile.

Die spezielle äußere Erscheinung der einzelnen Gebäude leitet sich von den Anforderungen für die Versuche im Inneren ab. Die gut erhaltenen Gebäude im Aerodynamischen Park nutzt die Humboldt-Universität heute für verschiedene andere Zwecke.

Johannisthal und Adlershof gelten als Wiege der deutschen Luftfahrt. Hier sitzt die Gesellschaft zur Bewahrung von Stätten deutscher Luftfahrtgeschichte (GBSL e. V.), die ihr Anliegen im Namen trägt. Zu diesen Stätten gehören Flugplätze, Bauwerke, Fluggerät und andere besondere Erinnerungsstücke. Die GBSL sieht ihre Aufgabe darin, die Erinnerung an inzwischen Zerstörtes oder Verlorengegangenes zu erhalten.

Im Auftrag des Wissenschafts- und Technologieparks in Adlershof führt die GBSL durch die erhaltenen technischen Denkmäler der Luftfahrtforschung, wie z. B. den Großen Windkanal.


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