
Band 4
Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg
Neuer Band der Berliner Schriften zur Industriekultur erscheint am 10. April 2025
Berlin, 02.04.2025 – Die Geschichte der Industriekultur in Tempelhof-Schöneberg zeigt eindrucksvoll, wie sich städtische Räume im Laufe der Zeit wandeln. Der neue Band der „Berliner Schriften zur Industriekultur“ beschreibt die reiche industrielle Vergangenheit des Bezirks sowie die kreative Umnutzung alter Industrieflächen. Herausgegeben vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) ist der vierte Band ab dem 10. April im Buchhandel erhältlich.
Bezirksstadträtin Eva Majewski, zuständig für Stadtentwicklung und Facility Management, betont: „Für das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ist die Industriekultur ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung. Sie verbindet unser historisches Erbe mit den Anforderungen einer modernen Stadt. In Tempelhof-Schöneberg erhalten und nutzen wir historische Bauten, um sie für eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung einzubinden.“
Von gründerzeitlicher Backsteinarchitektur bis zu modernen Industriekomplexen – der Bezirk Tempelhof-Schöneberg bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erkundung. Prägende Bauwerke umfassen das Reichspostzentralamt, das Ullstein-Druckhaus und Deutschlands ersten großen Flughafen. Der Bezirk verbindet historisches Erbe mit nachhaltiger Stadtentwicklung. So verwandelte sich das Tempelhofer Feld in ein Naherholungsgebiet, während der Natur Park Südgelände auf dem früheren Rangierbahnhof Tempelhof einen wertvollen Beitrag zur städtischen Biodiversität leistet. Historische Industriegebäude finden heute neue Zwecke, wie etwa die Malzfabrik, die zu einem Quartier für gewerbliche und künstlerische Nutzung geworden ist.
Der vierte Band der Schriftenreihe stellt diese und weitere herausragende Objekte auf je einer Doppelseite vor. Historische und seltene Fotografien, ergänzt durch neu erstellte Bilder und Karten, illustrieren die bewegte Vergangenheit der verschiedenen Standorte. Aktuelle Informationen bieten zudem einen Einblick in die modernen Nutzungskonzepte.
Als besonderes Highlight enthält der Band die vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) entwickelte Radroute „Eisenbahn und Landebahn“, die zur Erkundung unbekannter Orte einlädt.
Die gesamte Reihe, herausgegeben vom bzi, erscheint beim Berliner L&H Verlag. Erhältlich für 12 Euro in Ihrer lokalen Buchhandlung oder online, bietet sie den perfekten Startpunkt für Ihre Entdeckungsreise in die Industriekultur – ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
Weitere Informationen und Leseproben finden Sie bei der Reihe »Berliner Schriften zur Industriekultur«.
Pressebilder zum Download finden Sie hier.
Über Berliner Zentrum Industriekultur (bzi)
Das Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) ist eine Kooperation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (Oberste Denkmalschutzbehörde Berlin). Es wird maßgeblich durch das Land Berlin finanziert und fachlich begleitet.