Die Ausstellung „Lufthansa. Berlin-Tempelhof 1926–1945. Zwischen ziviler und militärischer Luftfahrt“ im THF-TOWER beleuchtet kritisch die frühen Jahre der Lufthansa, von der Faszination des Fliegens bis zum NS-Regime. Dazu gehören der Aufbau einer geheimen Luftwaffe und die Beteiligung an der Rüstungsproduktion unter Einsatz von Zwangsarbeit.

10. Juni 2026 | 19:00 Uhr
Diskussionsrunde: Die Lufthansa. Geschichte und Verantwortung nach 1945

17. Juni 2026 | 19:00 Uhr
Vortrag: Flüge ins Exil. Die Lufthansa und die Flucht vor dem Nationalsozialismus

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zeigt die internationale Wanderausstellung „Forced to Work – Willing to Survive“. 

Die Ausstellung beleuchtet das Thema NS-Zwangsarbeit anhand persönlicher Biografien. Sie gibt Einblicke in das Leben ziviler Arbeiter:innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlingen aus ganz Europa. Die Ausstellung schlägt eine Brücke zur Gegenwart, denn Millionen Menschen sind auch heute weltweit von moderner Ausbeutung betroffen.

Begleitprogramm zur Ausstellung:
15. Oktober, 18 Uhr | Kuratorische Führung
15. Oktober, 19 Uhr | Erinnerung an NS-Zwangsarbeit aus transnationaler Perspektive, Podiumsdiskussion

Die ExtraSchicht lädt erneut zur Nacht der Industriekultur ein. Dabei verbindet sie Industriegeschichte und Orte der Kreativwirtschaft, öffnet Hallen, Parks und Quartiere. Eine Nacht voller Musik, Akrobatik, Licht und Humor. 

An 40 Orten in 18 Städten zeigen Künstler:innen, Start ups und Kulturakteur:innen, wie eng Tradition und neue Ideen zusammengehören – eine Entdeckungstour durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region.

Drei Stadtrundfahrten mit dem S-Bahn Museumszug starten an diesem langen Sommertag. Zwei Fahrten führen über die Stadtbahn, Wannseebahn und Nordsüd-S-Bahn. Eine dritte Tour fährt erstmals auf der Kremmener Bahn bis nach Hennigsdorf.

An Bord des historischen Zugs (Baujahr 1928/1938) gibt ein Moderator interessante Einblicke in die Geschichte der S-Bahn. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. 

Vom 19. bis 21. Juni 2026 verwandelt das Event „48 Stunden Spandau“ den Bezirk in einen lebendigen Ort der Begegnung und Inspiration. 

Wir sind dabei! Mit unserer kostenfreien, geführten Radtour „Produktion und Munition“. Tourguide Axel von Blomberg führt Sie durch die Siemensstadt und rund um die Zitadelle Spandau – zu geheimen Pulverfabriken, ikonischer Industriearchitektur und vielem mehr.

Am 17. Juni 1953 schlossen sich große Teile der Belegschaft des VEB Bergmann-Borsig dem Volksaufstand an – obwohl der Betrieb in Wilhelmsruh zu den Vorzeigebetrieben der DDR zählte.

Bernt Roder, Leiter des Museums Pankow, führt durch das Gelände des ehemaligen VEB und erzählt, wie die Ereignisse das Werk prägten. Auch der Gewerkschafter Heinz Brandt, der zwei deutsche Diktaturen erlebte, kommt zur Sprache.

Der Spaziergang ist Teil der kostenfreien Reihe „Mein Kiez. Geschichte(n) des geteilten Berlins“ – Publikumsbeteiligung ausdrücklich erwünscht!

Über ganz Berlin verteilt öffnen viele interessante Projekte ihre Türen. Rundgänge, Baustellenbesichtigungen, Lesefeste, Aufführungen und Mitmachaktionen zeigen, wie Städtebauförderung die Kieze lebendiger und lebenswerter macht.

Vom KO-Markt am Haus der Statistik bis zum Nachbarschaftsfest am Platz unter der Linde, es gibt viel zu entdecken. 

Bei der geführten ADFC-Radtour unserer Radroute »Wasser und Strom« verbinden Sie einen Ausflug mit einem Einblick in die Industriegeschichte von Berlin-Schöneweide. Die Radroute folgt der Spree von Treptow nach Oberschöneweide – ins Herz der Elektropolis Berlin. Entlang denkmalgeschützter Industriekomplexe erzählt die Route von der AEG, dem ersten Drehstromkraftwerk Europas und dem Aufstieg Schöneweides zum Zentrum der Berliner Elektroindustrie. Über den Volkspark Wuhlheide und Rummelsburg geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Ein ADFC-Tourguide gibt Ihnen an den 15 Stationen der Tour eine kurze Erläuterung zur Geschichte des jeweiligen Stopps. Die Tour verläuft meist auf Radwegen, Uferwegen und ruhigen Nebenstraßen – mit Pausen und im angenehmen Tempo. Eingeplant ist eine Picknick-Pause.

Die Radtour »Produktion und Munition« führt in den Nordwesten Berlins. Spandau zählt zu den wichtigsten Industriebezirken der Stadt – geprägt von militärischer Geschichte und der Siemensstadt. Von der ersten Gewehrfabrik 1722 über die Zitadelle als Zentrum preußischer Rüstungsproduktion bis hin zu den Fabrik- und Wohnbauten von Siemens: Die Tour zeigt, wie Industrie und Stadtentwicklung den Bezirk bis heute prägen.

Ein erfahrener ADFC-Guide führt Sie zu 15 ausgewählten Stationen und erzählt kompakt die Geschichte von Militärproduktion und Industrieentwicklung.

In Berlin gibt es in der Mitte des 19. Jahrhunderts viele große jüdische Unternehmen. Sie prägen die industrielle Landschaft der aufstrebenden Stadt entscheidend mit. Unter den Nationalsozialisten werden die Unternehmer und ihre Familien diskriminiert, verfolgt und ermordet. Sie hinterlassen eine Lücke in der Berliner Gesellschaft.

Die neue Bustour des Industriesalons Schöneweide findet an diesem Datum zum ersten Mal statt. Es soll weitere Termine geben, für Gruppen ist die Tour jederzeit buchbar.

Die Tour führt von der James-Simon-Galerie in Berlin-Mitte in Richtung Osten nach Berlin-Köpenick. Das Ziel ist das historische AEG-Industriegelände in Schöneweide. Abschließend gibt es Kaffee und Gebäck im Industriesalon Schöneweide. Insgesamt gibt es 16 Stationen und vier Ausstiege.