Die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) baute zwischen 1895 und 1896 eine Großmaschinenfabrik südlich des Humboldthains. Ein fast 300 Meter langer Tunnel, der AEG-Tunnel, verband damals die Fabrik mit der Apparatefabrik an der Ackerstraße. Elektrisch betriebene Züge beförderten 1897 darüber Arbeiter und Material.
Der Tunnel wurde im Ersten Weltkrieg zur Munitionsproduktion und im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzanlage verwendet. 1984 schloss die AEG den Standort.
Heutzutage beherbergen die denkmalgeschützten Gebäude am Humboldthain ein Gründerzentrum und einen Technologiepark.
Der Verein Berliner Unterwelten bietet Führungen durch den AEG-Tunnel an. Besucherinnen und Besucher erfahren zunächst mehr über die Geschichte des Geländes, bevor es in Deutschlands ersten U-Bahntunnel hinabgeht.