Die Radtour »Produktion und Munition« führt in den Nordwesten Berlins. Spandau zählt zu den wichtigsten Industriebezirken der Stadt – geprägt von militärischer Geschichte und der Siemensstadt. Von der ersten Gewehrfabrik 1722 über die Zitadelle als Zentrum preußischer Rüstungsproduktion bis hin zu den Fabrik- und Wohnbauten von Siemens: Die Tour zeigt, wie Industrie und Stadtentwicklung den Bezirk bis heute prägen.

Die Tour wird von der VHS Spandau angeboten. Ein erfahrener ADFC-Guide führt Sie zu ausgewählten Stationen und erzählt kompakt die Geschichte von Militärproduktion und Industrieentwicklung.

Die Fahrradroute »Kanal und Industrie« führt vom S-Bahnhof Lankwitz entlang des Teltowkanals über Kleinmachnow bis zum S-Bahnhof Wannsee. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsteht hier eine gemeinsame märkisch-berlinische Industrielandschaft – im Kalten Krieg trennt der Kanal dagegen 40 Jahre lang die beiden deutschen Staaten.

1906 eröffnet Kaiser Wilhelm II. den Teltowkanal. Elektroloks ziehen Dampfschiffe durch den Kanal und werden zur technischen Blaupause für den Schleppverkehr auf dem Panamakanal. Kanalkraftwerke versorgen neue Gewerbegebiete, Unternehmen aus Optik, Elektronik und Chemie siedeln sich an.

An 15 Stationen dieser Tour lernen Sie Zeugnisse der Industriekultur und deren Geschichte kennen. Die Tour verläuft meist auf Radwegen, Uferwegen und ruhigen Nebenstraßen – mit Pausen und im angenehmen Tempo. Eingeplant ist eine Pause am Kanal.

Von der Hinterhofwerkstatt zur Elektropolis – und vom Hopfenkeller zur Brauereimetropole. Die geführte Radtour »Warmes Licht und kühles Bier« verbindet auf 25 km die Geschichte der Berliner Elektroindustrie mit der überraschend dichten Brauereitradition des Prenzlauer Bergs. An 18 Sehenswürdigkeiten wird deutlich, was Siemens, AEG und Bierbrauer miteinander verbindet.

Die Tour verläuft meist auf Radwegen, Uferwegen und ruhigen Nebenstraßen – mit viel Pausen und im angenehmen Tempo. Eingeplant ist eine gemeinsame Mittagspause.

Zum Auftakt von STADTRADELN 2025 bieten wir mit »Natur und Infrastruktur« eine geführte Fahrradtour an. Unterwegs gibt es Antworten auf Fragen wie: Warum werden im 19. Jahrhundert noble Wohnviertel meist im Westen der Städte gebaut? Wie wird das Berliner Trinkwasser gewonnen? Was liegt im Teufelsberg begraben? Wo findet man Ostseesand in Berlin?

Die Tour führt auf Uferwegen, Nebenstraßen und Radwegen vom S-Bahnhof Westkreuz durch den Grunewald entlang der Havel bis zum S-Bahnhof Wannsee.

Die Halbtagestour „Berliner Industriegeschichte erleben“ führt Sie zu 15 Zeugnissen der Industriekultur in und um Spandau. Erleben Sie dort, wie Berlin sich vor etwa 150 Jahren zu einem bedeutenden und modernen Industriestandort entwickelte. 

Die Tour beginnt und endet am Bahnhof Berlin Spandau, Rast gemacht wird in der Jungfernheide

Unter dem Motto „Industriekultur erleben“ zeigt diese geführte Radtour des ADFC wichtige Industriedenkmäler in Spandau. Die Tour orientiert sich an unserer Radroute „Produktion und Munition“. Zu jedem Standort, an dem Sie Halt machen, gibt es eine kurze Erläuterung.

Die Tour startet und endet am S-Bahnhof Spandau, eine Pause findet im Volkspark Jungfernheide statt.

Die Fahrradtour „Dampflok, Hochhaus, Siedlung“ führt in etwa 2-3 Stunden von Tegel über Borsigwalde bis nach Wittenau. An jedem Haltepunkt gibt Ihnen ein Historiker des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA) einen kurzen Überblick zu den jeweiligen Gebäuden und der Nutzung des Orts. Besonders im Mittelpunkt stehen der Wohnungsbau in Borsigwalde und die Borsigwerke.

Die Tour findet in Koopertation mit dem ADFC statt.

Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts siedeln sich viele Brauereien in Berlin an – auf Arealen, das damals noch vor den Toren der Stadt lagen. Mitunter wurden aus kleinen Hausbrauereien industrielle Großbetriebe. Besichtigungen einzelner Gebäude und Erzählungen des Tourleiters stehen bei der Tour „Nahrung und Genuss“ im Vordergrund.

Die Tour ist 16 Kilometer lang und ist eine Kooperation des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA) mit dem ADFC statt. Tourende ist bei einem Biergarten „auf dem Wedding“.

Auf dieser etwa 3-stündigen Radtour führt Sie der ADFC zusammen mit einem Historiker des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs (BBWA) durch Reinickendorf. Die Tour führt entlang historischer Stätten, die an der ehemaligen Industriebahn liegen.

Es werden ca. 10 verschiedene Orte und Gebäude angefahren, die exemplarisch für die Industrialisierung des Bezirks stehen. Die Tour endet am Tegeler See.

Von Mai bis Oktober bietet der Industriesalon Schöneweide jeden ersten Sonntag im Monat geführte Radtouren durch das historische Zentrum der Berliner Elektroindustrie an.

Die heute grünen Ufer der Spree zeigen viele Beispiele Berliner Industriekultur. Dazu gehören beispielsweise Kraftwerke, Speicher, Produktionsstätten und Siedlungen für die Arbeiterschaft.

Die 3,5-stündige Tour „Energie am Fluss“ führt vom Treptower Hafen bis hinaus nach Schöneweide.