Schulen

Sie suchen nach einem passenden Angebot für Ihre Schulklasse? Diese Bildungsangebote verknüpfen Industriekultur mit dem Berliner Rahmenlehrplan. Sie eignen sich für Gesellschaftskunde, Geschichte, politische Bildung und MINT-Fächer.

Schüler:innen von der Grundschule bis zur Oberstufe entdecken eigenständig und sollen dabei kritisch denken.

Bitte buchen Sie direkt beim jeweiligen Anbieter, die Kontaktdaten haben wir für Sie verlinkt. Dort finden Sie auch alle aktuelle Informationen.

Sie kennen weitere Industriekultur-Angebote für Schulen und Gruppen? Wir freuen uns über Ihre Email mit Hinweisen zum Angebot.

  • Historischer Ort Krumpuhler Weg

    Spurensuche am Historischen Ort Krumpuhler Weg 

    Vor einem blühenden Baum steht eine weiße Bank mit Informationen über das ehemalige Zwangsarbeiterlager.
    Gedenkbänke in der heutigen Gartenanlage erinnern an die Geschichte des historischen Orts. | © Museum Reinickendorf

    Die Schülerinnen und Schüler gehen auf Spurensuche am Historischen Ort Krumpuhler Weg. Sie untersuchen eigenständig und in Gruppen das Gelände durch verschiedene Aufgabenstellungen. Dabei analysieren sie Objekte im Museum und werten Karten, Pläne, Fotografien und Dokumente aus. Ihr Fokus liegt darauf, die unmenschlichen Lebensbedingungen der Lagerbewohner:innen, die Rolle und Position der NS-Rüstungsbetriebe in Reinickendorf sowie alltägliche Widerstandsformen zu verstehen. Anschließend präsentieren die Jugendlichen ihre Ergebnisse auf unterschiedliche Weise. Das Ziel ist es, das menschenverachtende Prinzip der Zwangsarbeit und der NS-Diktatur im Vergleich zu den demokratischen Idealen der Menschenrechte zu verdeutlichen. Der Umgang mit den historischen Ereignissen wird kritisch hinterfragt und in einen aktuellen Kontext gestellt.

    Veranstaltungsort

    Historischer Ort Krumpuhler Weg
    Billerbecker Weg 123 A
    13507 Berlin-Tegel

    Kontakt

    Tel.: 030/902946460
    museum@reinickendorf.berlin.de

    Geeignet für

    Schulklassen

    Lehrplananbindung

    Geschichte
    Politische Bildung

    Dauer

    3-4 Stunden

    Kosten

    kostenfrei

    Sonstige Hinweise

    Das Angebot ist für Kinder ab der 8. Klasse geeignet.

    Es wird empfohlen, Materialien zur Vor- und Nachbereitung im Vorfeld beim Museum anzufragen.

  • Computermuseum der HTW Berlin

    Führung im Computermuseum  „Als die Monitore noch grün waren" 

    Mädchen spielt Packman an einem Commodore 1802 im Computermuseum zur JuniorRoute.
    Im Computermuseum können Besucherinnen und Besucher eine Runde Packman spielen. | © bzi, Foto: Lea Gleisberg

    Wie hieß noch mal der Film mit dem Dings? Wie hieß noch gleich die Präsidentin? Ein Griff zum Handy, ein Klick und Google und Co. liefern innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde die Lösung.

    Aber wie war das eigentlich früher, als es noch keine Laptops für alle, kein Internet und keine Handys gab? Technische Hilfsmittel gab es auch damals schon, nur sahen sie ganz anders aus, als wir sie heute kennen und die Monitore waren grün! Bei der Führung im Computermuseum der HTW Berlin haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, alte Hilfsmittel und Geräte kennenzulernen und selbstständig auszuprobieren.

    Veranstaltungsort

    Computermuseum der HTW Berlin
    HTW Berlin Campus Wilhelminenhof
    Gebäude C, Raum C 610
    Wilhelminenhofstr. 75a
    12459 Berlin-Schöneweide

    Art des Angebots

    Führung

    Geeignet für

    Schulklassen

    Barrierefreiheit

    Barrierefrei zugänglich/Rollstuhlgerecht

    Lehrplananbindung

    MINT-Fächer
    Wirtschaft-Arbeit-Technik

    Dauer

    1 Stunde

    Kosten

    kostenfrei

  • Pfefferberg-Brauerei

    Projekttag: „Industriekultur als Arbeitsort“ 

    Moderne Gebäude neben alten Backstein-Bauten am Pfefferberg
    Die Christinenstraße bietet den besten Blick auf die moderne Architektur neben historischen Brauereigebäuden. | © bzi, Foto: Anja Liebau

    Das Areal am Pfefferberg beherbergt seit den 1840er-Jahren eine vielfältige Auswahl an Industriekultur: Angefangen mit einer Brauerei gab es dort später auch einen Groß-Bäcker, eine Schokoladenfabrik und eine Druckerei. Im Laufe der Jahre arbeiteten dort also viele verschiedene Menschen in verschiedensten Berufen. Der Projekttag „Industriekultur als Arbeitsort“ gibt Schülerinnen und Schülern einen Einblick in diese Vergangenheit. Bei einem Rundgang über das Gelände erkunden sie, welche Berufe es hier gab und gibt.

    Veranstaltungsort

    Schönhauser Allee 176
    Christinenstr. 18/19
    10119 Berlin-Prenzlauer Berg

    Kontakt

    Tel.: 030/44383 377

    fuehrungen@stiftung-pfefferwerk.org

    Geeignet für

    Schulklassen

    Sonstige Hinweise

    Geeignet für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2.

  • Berlin on Bike

    Führung Kulturbrauerei 

    Turm der Kulturbrauerei an Straßenecke
    Der markante Turm der Restauration ist heute das Wahrzeichen der KulturBrauerei. | © bzi, Foto: Katharina Hornscheidt

    Im Rahmen eines 1 bis 1,5-stündigen Rundgangs durch die Innenhöfe und die ehemaligen Gärkeller der Brauerei werden sowohl die Geschichte des Ortes als auch dessen Entwicklung zu einem Kulturstandort und die damit verbundenen Herausforderungen beleuchtet. Erfahrene Guides aus Berlin nehmen Sie mit auf eine kleine Zeitreise und vermitteln umfassendes Wissen über den ehemaligen Brauereistandort.
    Erleben Sie Geschichte hautnah – an einem Ort, der Vergangenheit und Zukunft eindrucksvoll verbindet.

    Veranstaltungsort

    Berlin on Bike – Tours & Rental
    KulturBrauerei
    Knaackstr. 97
    10435 Berlin-Prenzlauer Berg

    Treffpunkt am Bikedepot.

    Art des Angebots

    Führung

    Geeignet für

    Gruppen
    Schulklassen

    Barrierefreiheit

    Tandems, Rikschas, Dreiräder sind begrenzt verfügbar.

    Dauer

    1-1,5 Stunden

    Kosten

    220,00 € (bis zu 15 Personen)

    Sonstige Hinweise

    Bitte auf festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und gegebenenfalls Sonnenschutz achten und Proviant mitbringen.

  • Museum für Kommunikation Berlin

    Workshop: „Medienarchäologie“ 

    Green-Screen-Studio im Museum für Kommunikation
    Wie werden Nachrichten produziert? Das Green-Screen Studio liefert die Antworten. | © Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Marion Lammersen

    Viele Schülerinnen und Schüler kennen sich gut aus mit den aktuellen (vor allem sozialen) Medien. Aber wie sieht es mit den Medien der Vergangenheit aus? Welche gab es überhaupt? Die Klassen recherchieren im Workshop „Medienarchäologie“ des Museum für Kommunikation zu vergangenen Medien. Besonderes Highlight: Die Ergebnisse werden in einem selbstgedrehten Erklärfilm festgehalten.

    Infos und Anmeldung

    Anfragen min. 5 Wochen vor dem gewünschten Termin per E-Mail an vermittlung.mfk-berlin@mspt.de

    Veranstaltungsort

    Museum für Kommunikation
    Leipziger Straße 16
    10117 Berlin-Mitte

    Kontakt

    Tel.: 030-20 29 40
    mfk-berlin@mspt.de
    http://www.mfk-berlin.de

    Art des Angebots

    Workshop

    Geeignet für

    Schulklassen

    Dauer

    120 Minuten

    Kosten

    100,00 €

    Sonstige Hinweise

    Geeignet ab Klasse 7.

  • Museum für Kommunikation Berlin

    Führung: „Vom Faustkeil zum Smartphone“ 

    Ausstellung im Museum für Kommunikation
    Die Ausstellung ist rund um den Lichthof angeordnet. | © Museum für Kommunikation Berlin, Foto: Michael Ehrhart

    Das Museum für Kommunikation zeigt Schülerinnen und Schülern die Meilensteine der Entwicklung der menschlichen Kommunikation. Diese beginnt schon in der Steinzeit: Um das Wissen weiterzugeben, wie man einen Faustkeil herstellt, brauchte es eine Art der Verständigung. Von dort ist es ein langer Weg bis in die heutige Zeit. Die Dauerausstellung des Museums zeichnet diese Entwicklung verständlich nach.

    Veranstaltungsort

    Museum für Kommunikation
    Leipziger Straße 16
    10117 Berlin-Mitte

    Kontakt

    Tel.: 030-20 29 40
    mfk-berlin@mspt.de
    http://www.mfk-berlin.de

    Art des Angebots

    Führung

    Geeignet für

    Schulklassen

    Dauer

    60 Minuten

    Kosten

    Schulklassen 50,00 € / sonstige Gruppen 90,00 € + 4,00 € Eintritt p. P.

    Sonstige Hinweise

    Geeignet ab der 7. Klasse.

  • Industriesalon Schöneweide

    Schülerrallye „Hochspannung“ 

    Jugendliche Rallye Industriesalon Oberschöneweide
    Die Rallye "Hochspannung" führt durch die Elektropolis Oberschöneweide. | © bzi, Foto: Juste Cizeika

    Es ist viel los in Oberschöneweide, dem einst hochmodernen „Chicago an der Spree“! High-Tech-Firmen und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin führen heute die lange Tradition am Standort fort. Während der Rallye begeben sich die Schüler:innen auf Entdeckungsreise über das Gelände des ehemaligen Transformatorenwerks Oberschöneweide.

    Die spannende Tour beginnt im Industriesalon Schöneweide mit einer kleinen Einführung zum Thema Elektrizität und der Geschichte der Elektroindustrie. Anschließend begeben sich die Schüler:innen mit verschiedenen Materialien und ihren Smartphones auf Entdeckungstour. Die Rallye erfordert Schnelligkeit, Wissen und Teamarbeit. Im Industriesalon wartet abschließend eine Überraschung auf die Gewinner:innen.

    Veranstaltungsort

    Industriesalon Schöneweide
    Reinbeckstr. 9
    12459 Berlin-Schöneweide

    www.industriesalon.de/schulrallye-hochspannung

    Art des Angebots

    Rallye

    Geeignet für

    Schulklassen

    Barrierefreiheit

    Barrierefrei zugänglich/Rollstuhlgerecht

    Lehrplananbindung

    Gesellschaftswissenschaften
    MINT-Fächer

    Dauer

    2 Stunden

    Kosten

    100,00 €

    Sonstige Hinweise

    Bitte auf witterungsgerechte Kleidung und festes Schuhwerk achten. Es wird mindestens ein Smartphone pro Rallye-Gruppe benötigt.

    Empfohlen für Schüler:innen im Alter von 10 bis 15 Jahren.

  • Naturschutzzentrum Ökowerk

    Führung „Das Alte Wasserwerk und die Auswirkung auf seine Umgebung“ 

    Ökowerk im historischen Wasserwerk im Grunewald
    Das historische Wasserwerk Teufelssee ist heute das Naturschutzzentrum Ökowerk. | © Naturschutzzentrum Ökowerk, Foto: Andreas Schmidt

    Das ehemalige Wasserwerk im Grunewald brachte von 1873 bis 1969 Trinkwasser in die Wohnungen des Berliner Westend. Der Rundgang führt durch die denkmalgeschützten technischen Anlagen von 1871. Dazu gehören das Kesselhaus, Pumpenhaus, die Filteranlagen und der Reinwasserspeicher. Der Fokus liegt auf der Trinkwassergewinnung und -nutzung damals und heute. Es wird auf lokale geologische Gegebenheiten eingegangen. Ebenso werden die klimatischen Auswirkungen auf die Trinkwasserverfügbarkeit thematisiert.

    Veranstaltungsort

    Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V.
    Teufelsseechaussee 22
    14193 Berlin-Grunewald
    www.oekowerk.de

    Treffpunkt: an der Schaukel im Eingangsbereich

    Kontakt

    info@oekowerk.de
    Tel.: 030/30 00 05-0
    http://www.oekowerk.de

    Art des Angebots

    Führung

    Barrierefreiheit

    Nicht barrierefrei zugänglich.

    Lehrplananbindung

    Geografie
    Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

    Dauer

    2,5 Stunden

    Kosten

    3€/SuS

    Sonstige Hinweise

    Bitte auf witterungsgerechte Kleidung, festes Schuhwerk, Sonnen- und ggf. Insektenschutz achten und Proviant mitbringen.

  • Naturschutzzentrum Ökowerk

    Erlebnistour durch das historische Wasserwerk 

    Ökowerk im historischen Wasserwerk in Grunewald
    Das historische Wasserwerk Teufelssee, heute Ökowerk, liegt mitten im Grunewald. | © Naturschutzzentrum Ökowerk, Foto: Andreas Schmidt

    Wie tief ist der Sammelbrunnen? Gibt es ein Echo im Reinwasserspeicher? Bei der Führung durch das ehemalige Wasserwerk im Grunewald begeben sich die Schüler:innen auf die Suche nach Antworten zu diesen und weiteren spannenden Fragen.

    Seit 1873 bis zu seiner Stilllegung 1969 brachte das Wasserwerk Trinkwasser in die Wohnungen des Berliner Westend. Im Rahmen der Führung gibt es Informationen zur Dampfmaschine, den Sandfilteranlagen und dem akustisch interessanten Reinwasserspeicher.

    Veranstaltungsort

    Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e.V.
    Teufelsseechaussee 22
    14193 Berlin-Grunewald

    Treffpunkt an der Kohlenschütte, Lehrkräfte melden sich bitte im Büro.

    Kontakt

    Tel.: 030/300 0050
    info@oekowerk.de

    Barrierefreiheit

    Nicht barrierefrei zugänglich.

    Dauer

    2,5 Stunden

    Kosten

    3€/SuS

    Sonstige Hinweise

    Bitte auf festes Schuhwerk, Sonnen-, Regen- und ggf. Insektenschutz achten und Proviant mitbringen.

  • Haus des Rundfunks des rbb

    Führung durch das Haus des Rundfunks 

    Eingang mit Schriftzug Haus des Rundfunks rbb
    Das Haus des Rundfunks ist mit braunen Klinkern verkleidet. | © rbb, Foto: Hanna Lippmann

    Bei einer Führung durch den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) erhalten Sie einen Einblick in die Bereiche Fernsehen, Radio und die Online-Redaktion. Dabei lernen Sie das umfangreiche Programm des Senders kennen. Die Tour umfasst den Besuch eines Fernsehstudios, einen Blick in ein Radiostudio sowie einen Rundgang durch das Haus des Rundfunks, einschließlich des Großen Sendesaals und des Hörspielkomplexes. Besonders beliebt ist die Reihe „rbb24 Abendschau im Dialog“, die an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 18 Uhr stattfindet. Nach einer kurzen Führung mit dem Schwerpunkt Fernsehen sehen Sie die rbb24 Abendschau und können die Moderator:innen bei einem Meet & Greet im Studio treffen.

    Veranstaltungsort

    rbb Fernsehzentrum
    Masurenallee 16–20
    14057 Berlin-Westend

    Kontakt

    rbb-Besucherservice

    besucherservice@rbb-online.de

    Art des Angebots

    Führung

    Geeignet für

    Familien
    Schulklassen
    Gruppen

    Barrierefreiheit

    Mobilitätseingeschränkter Besuch (Rollstuhl, Rollator) möglich.

    Dauer

    ca. 90 Minuten

    Kosten

    kostenfrei

    Sonstige Hinweise

    Öffentliche Führungen donnerstags und samstags.
    Gruppenbuchungen ab 10 Personen.
    Ab 12 Jahren.

  • Berliner Unterwelten e.V.

    Führung „Tour F: Geschichtsspeicher Fichtebunker" 

    Eingang zum runden Fichtebunker und Gasometer Fichtestraße
    Die Fassade des ehemaligen Gasometers Fichtestraße hat sich im letzten Jahrhundert kaum verändert. | © bzi, Foto: Florian Rizek

    Der Fichtebunker steht für rund 140 Jahre Berliner Stadtgeschichte. Bis in die NS-Zeit diente das 1883/84 als Gasometer errichtete Gebäude der städtischen Straßenbeleuchtung. 1940 wurde ein sechs Etagen umfassender „Mutter-Kind-Bunker“ in den alten Gasometer eingebaut, in den sich in den Bombennächten bis zu 30.000 Menschen drängten. In der Nachkriegszeit diente er als Auffanglager, in der Kelleretage befand sich ein Gefängnis. In den 1950er Jahren wurden ein Altenheim und ein Obdachlosenasyl eingerichtet. Erst 1963 wurde der „Bunker der Hoffnungslosen“ geräumt und diente fortan als Lager von Lebensmittelreserven für die West-Berliner.

    Heute ist das Dach mit Lofts bebaut. Im Rahmen der Führung werden Aufbau und Technik des denkmalgeschützten Bauwerks erläutert. Die Zeit des Bombenkrieges sowie die tragischen Schicksale der Kriegsgeflüchteten und Obdachlosen sind weitere Themen, die vermittelt werden.

    Veranstaltungsort

    Berliner Unterwelten e.V.
    Gasometer Fichtestraße
    Fichtestr. 6
    10967 Berlin-Kreuzberg

    Treffpunkt vor dem Gasometer.

    Barrierefreiheit

    Nicht barrierefrei zugänglich.

    Dauer

    1,5 Stunden

    Kosten

    17,00 €/erm. 13,00 €

    Sonstige Hinweise

    Warme Kleidung wird – auch im Hochsommer – empfohlen und festes Schuhwerk vorausgesetzt.

    Maximal 25 Personen inklusive Begleitperson.

  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

    Workshop der Dinge 

    Blechschüssel eines Zwangsarbeiters
    Welche Geschichten erzählt diese Blechschüssel über das Leben in einem Zwangsarbeiterlager? | © Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Foto: Eva Kuby

    Was hat eine alte Fahrkarte mit dem Leben im Lager zu tun? Und was erzählt eine Blechschüssel darüber? Über historische Objekte nähern sich die Schüler:innen dem Thema NS-Zwangsarbeit.

    Die Spurensuche mit allen Sinnen ist erlaubt und erwünscht: fühlen, hören, riechen, von allen Seiten betrachten. Was ist dieses Ding, und was kann es über die Lebensbedingungen von ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aussagen? Hintergrundinformationen unterstützen bei der Einordnung und abschließenden Vorstellung, um die Dinge zum Sprechen zu bringen.

    Veranstaltungsort

    Dokumentationszentrum
    NS-Zwangsarbeit
    Britzer Str. 5
    12439 Berlin-Niederschöneweide
    www.ns-zwangsarbeit.de

    Kontakt

    Eva Kuby
    Tel.: 030/639 02 88-27 oder -21
    bildung-sw@topographie.de

    Art des Angebots

    Workshop

    Barrierefreiheit

    Eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

    Lehrplananbindung

    Geschichte
    Politische Bildung

    Dauer

    4 Stunden

    Kosten

    kostenfrei

    Sonstige Hinweise

    Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit bietet ausleihbare Methodenkoffer und Arbeitsmaterialien für den Unterricht zu den Themen Zwangsarbeit und Antirassismus an.

  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

    Workshop „Heile Welt oder schöner Schein?" 

    Jugendliche im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
    Beim diesem Workshop analysieren Jugendliche Fotos als historische Quellen. | © Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Foto: Juna Grossmann

    Fotografien von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern zeigen oft gepflegt gekleidete, lächelnde Menschen und widersprechen damit den Erwartungen des Betrachtenden. Heile Welt oder schöner Schein?

    In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmenden kritisch mit Fotografien als Quelle zur NS-Geschichte auseinander. Eingesetzt werden Methoden wie die klassische Bildinterpretation sowie die „segmentale Bildanalyse“. Diese freie und assoziative Form der Analyse teilt Fotos in Segmente ein, die jeweils einzeln interpretiert werden. So wird der genaue Blick auf historische Fotografien geschult.

    Veranstaltungsort

    Dokumentationszentrum
    NS-Zwangsarbeit
    Britzer Str. 5
    12439 Berlin-Niederschöneweide
    www.ns-zwangsarbeit.de

    Kontakt

    Eva Kuby
    Tel.: 030/639 02 88-27 oder -21
    bildung-sw@topographie.de

    Art des Angebots

    Workshop

    Barrierefreiheit

    Eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

    Lehrplananbindung

    Geschichte
    Politische Bildung

    Dauer

    4 Stunden

    Kosten

    kostenfrei

    Sonstige Hinweise

    Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit bietet ausleihbare Methodenkoffer und Arbeitsmaterialien für den Unterricht zu den Themen Zwangsarbeit und Antirassismus an.

  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

    Workshop  „Lebensgeschichten aus dem Zwangsarbeiterlager - Biografisches Lernen" 

    Ausstellung mit Fotos im Zwangsarbeit-Lager Schöneweide
    Die Ausstellung erzählt die Geschichten von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. | © Dok.zentrum NS-Zwangsarbeit, Foto: Volker Kreidler

    Ein Gesicht, eine Geschichte: In diesem Workshop beschäftigen sich die Schüler:innen selbstständig mit biografischen Quellen. Sie erforschen die Lebensgeschichten mit persönlichen Dokumenten und Fotos sowie Auszügen aus Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Was bedeutete Zwangsarbeit für jede/n Einzelne/n? Die Schüler:innen lernen unterschiedliche Quellen zur Geschichte des Nationalsozialismus kennen und setzen sich abschließend kreativ mit ihrem gewonnenen Wissen auseinander. Der Workshop im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eignet sich gut als Einstieg in das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus.

    Veranstaltungsort

    Dokumentationszentrum
    NS-Zwangsarbeit
    Britzer Str. 5
    12439 Berlin-Niederschöneweide
    www.ns-zwangsarbeit.de

    Kontakt

    Eva Kuby
    Tel.: 030/639 02 88-27 oder -21
    bildung-sw@topographie.de

    Art des Angebots

    Workshop

    Barrierefreiheit

    Eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

    Lehrplananbindung

    Geschichte
    Politische Bildung

    Dauer

    4 Stunden

    Kosten

    kostenfrei

    Sonstige Hinweise

    Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit bietet ausleihbare Methodenkoffer und Arbeitsmaterialien für den Unterricht zu den Themen Zwangsarbeit und Antirassismus an.

  • Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

    Geschichte(n) im Kiez –Stadtteilspaziergang 

    Baracken im Zwangsarbeit-Lager Schöneweide
    Das ehemalige Zwangsarbeitslager in Niederschöneweide steht seit 1995 unter Denkmalschutz. | © bzi, Foto: Max Braun

    Wo lebten und arbeiteten die zahlreichen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Schöneweide? Warum wurden im Zweiten Weltkrieg genau hier so viele Menschen zur Arbeit gezwungen? Der Stadtteilspaziergang führt rund um das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager. Dabei wird der Zusammenhang von Krieg, Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit deutlich. Der Spaziergang führt zu historischen Industriestandorten im Kiez und beleuchtet die Entwicklung des Ortes in der NS-Zeit. Besonders eindrücklich ist, wie einzelne Familien die Geschichte des Bezirks beeinflusst haben.

    Veranstaltungsort

    Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
    Britzer Straße 5
    12439 Berlin-Schöneweide

    Art des Angebots

    Spaziergang

    Geeignet für

    Schulklassen
    Gruppen

    Lehrplananbindung

    Geschichte

    Dauer

    ca. 3 Stunden

    Kosten

    Freier Eintritt

    Sonstige Hinweise

    Für Schulklassen ab der 9. Kasse und Erwachsene.

  • Tempelhof Projekt GmbH

    Führung „Verborgene Orte“ 

    Ein Foto der unterirdischen Tunnelanlagen mit künstlichem Licht. Linkerhand sieht man Bahngleise. Im Hintergrund ist klein der Tunnelausgang zu erkennen.
    Die Bahngleise verlaufen vom Columbiadamm bis zum Ringbahnhof Hermannstraße. | © Tempelhof Projekt GmbH / Claudius Pflug

    Um den Flughafen Tempelhof ranken sich zahlreiche Legenden und Mythen, insbesondere um seine verborgenen Bereiche. Unter der Oberfläche erstreckt sich ein weitverzweigtes System aus Kellerräumen und Tunneln, von denen viele als Luftschutzräume konzipiert wurden. Der ausgebrannte Filmbunker am Ende des Krieges birgt bis heute viele ungelöste Geheimnisse. Die Führung „Verborgene Orte“ gewährt Ihnen eindrucksvolle Einblicke in die heute noch sichtbaren Spuren der Geschichte — von der Nutzung während der Zeit des Nationalsozialismus über die Zeit der US Air Force ab 1945 bis hin zu den Geheimdienstaktivitäten im Kalten Krieg.

    Veranstaltungsort

    Tempelhof Projekt GmbH
    Platz der Luftbrücke 5
    Gebäude C2
    12101 Berlin-Tempelhof

    Treffpunkt am Besucherzentrum CHECK-IN.

    Art des Angebots

    Führung

    Geeignet für

    Schulklassen
    Gruppen

    Barrierefreiheit

    Nicht barrierefrei zugänglich.

    Lehrplananbindung

    Geschichte

    Dauer

    2 Stunden

    Kosten

    17,50 € / erm. 12,00 €

    Sonstige Hinweise

    Bitte auf festes, geschlossenes Schuhwerk achten!

  • Tempelhof Projekt GmbH

    Führung „Spurensuche zur NS-Geschichte des Flughafens Tempelhof 1933–1945" 

    Halle innen im Flughafen Tempelhof
    Die Haupthalle des Flughafens Tempelhof ist bis 2008 gleichzeitig Abflug- und Ankunftshalle. | © Tempelhof Projekt GmbH

    Schon Ende des 19. Jahrhunderts bot das Tempelhofer Feld mutigen Flugpionieren eine beliebte Fläche zur Erprobung ihrer neuartigen Fluggeräte. Kurz nach der Eröffnung der ersten Flughafengebäude 1923 konnte der Linienverkehr ab Tempelhof aufgenommen werden. In den folgenden Jahrzehnten durchlief der Flughafen eine wechselvolle Geschichte: Er war Prestigeprojekt der Nationalsozialisten, Stützpunkt der US-Air Forces, Angelpunkt der Berliner Luftbrücke 1948/49 und das „Tor zur Welt“ für die westberliner Bevölkerung.

    Die Führung beleuchtet die facettenreiche Vergangenheit des Flughafens. Fokus liegt auf den teils überlagerten Schichten seiner Geschichte: die geplante Funktion als nationalsozialistisches Herrschaftsinstrument, seine militärische Rolle im deutschen Luftkrieg, die Rüstungsproduktion mittels Zwangsarbeit und die Bedeutung Tempelhofs als zentraler Ort des „Frühen Terrors“ während der nationalsozialistischen Machteroberung.

    Veranstaltungsort

    CHECK-IN Besucherzentrum
    Platz der Luftbrücke 5
    Gebäude C2
    12101 Berlin-Tempelhof
    www.thf-berlin.de/ihr-besuch/fuehrungen

    Treffpunkt am Besucherzentrum CHECK-IN.

    Kontakt

    Tel.: 030/247 49 888
    museumsdienst@kulturprojekte.berlin

    Art des Angebots

    Führung

    Geeignet für

    Schulklassen

    Barrierefreiheit

    Nicht barrierefrei zugänglich.

    Lehrplananbindung

    Geschichte
    Politische Bildung

    Dauer

    2 Std.

    Kosten

    kostenfrei

    Sonstige Hinweise

    Bitte auf witterungsgerechte Kleidung und festes Schuhwerk achten. Die Führung findet z.T. im Freien statt.

  • Deutsches Technikmuseum

    GPS-Rallye „GPS zum Kennenlernen" 

    Deutsches Technikmuseum, GPS-Rallye
    Die GPS-Rallye führt über das Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs. | © SDTB, Foto: C. Kirchner

    Die Schüler:innen begeben sich auf eine spannende GPS-Tour. Diese führt über das Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhof. Sie lösen Rätsel, lernen mit GPS-Geräten umzugehen und sich eigenständig zu orientieren. Aber was bedeutet GPS eigentlich und wer hat es erfunden? In der Ausstellung „Das Netz“ erfahren die Schüler:innen anschließedend, wie viele Satelliten zur Ermittlung von Koordinaten benötigt werden und wie Tracking funktioniert.

    Infos und Anmeldung

    Über den Museumsdienst Berlin
    www.technikmuseum.berlin/veranstaltung/gps-zum-kennenlernen

    Veranstaltungsort

    Deutsches Technikmuseum
    Zugang über Möckernstraße 26
    10963 Berlin-Kreuzberg

    Kontakt

    Tel.: 030/247 49 888
    museumsdienst@kulturprojekte.berlin

    Art des Angebots

    Rallye

    Geeignet für

    Schulklassen

    Barrierefreiheit

    Eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

    Lehrplananbindung

    Gesellschaftswissenschaften
    Sachunterricht

    Dauer

    3 Stunden

    Kosten

    4 €/SuS, 2 Begleitpersonen kostenfrei

    Sonstige Hinweise

    Bitte auf witterungsgerechte Kleidung und festes Schuhwerk achten.

  • Deutsches Technikmuseum

    Führung „Welche Technik steckt im Netz?“ 

    Technikmuseum Führung Netz
    Die Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ zeigt verschiedene Endgeräte vom Telegrafen bis zur Smartwatch. | © SDTB, Foto: Arndt

    In dieser Führung wird das Internet greifbar gemacht. Die Schüler:innen tauchen in die technischen Grundlagen des Internets ein. Damit Filme gestreamt, Fotos geteilt und Nachrichten versendet werden können, sind kilometerlange Unterseekabel, zahlreiche Satelliten und riesige Serverfarmen erforderlich. Die Schüler:innen erleben die beeindruckende Dimension dieses weltumspannenden Netzes aus Kabeln, Antennen und Routern.

    Veranstaltungsort

    Deutsches Technikmuseum
    Zugang über Möckernstraße 26
    10963 Berlin-Kreuzberg

    Treffpunkt Eingangsbereich Ladestraße.

    Kontakt

    Tel.: 030/247 49 888
    museumsdienst@kulturprojekte.berlin

    Art des Angebots

    Führung

    Barrierefreiheit

    Barrierefrei zugänglich/Rollstuhl gerecht

    Lehrplananbindung

    Informatik
    Physik

    Dauer

    1 Stunde

    Kosten

    4 €/SuS, 2 Begleitpersonen kostenfrei

  • Deutsches Technikmuseum

    Workshop „Papier schöpfen" 

    Mädchen beim Papierschöpfen im Technikmuseum Berlin
    Das Technikmuseum bietet verschiedene Workshops, wie beispielsweise Papierschöpfen an. | © SDTB, Foto: Musiol


    Wie entsteht handgeschöpftes Papier? In diesem Workshop greifen die Schüler:innen selbst zum Schöpfsieb und stellen mit Anleitung ihr eigenes Papier her. Sie lernen, welche Materialien für die Papierherstellung notwendig sind und warum dieser Prozess eine wahre Kunst ist. Zusätzlich wird der nachhaltige Umgang mit diesem kostbaren Werkstoff thematisiert.

    Infos und Anmeldung

    Über die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

    Veranstaltungsort

    Deutsches Technikmuseum
    Trebbiner Str. 9
    10963 Berlin

    Treffpunkt in der Eingangshalle.

    Kontakt

    Martin Schröder
    Tel.: 030/9025 4220

    Barrierefreiheit

    Eingeschränkt barrierefrei zugänglich.

    Dauer

    3 Stunden

    Kosten

    4€/SuS, 2 Begleitpersonen kostenfrei